Etwas bedenklich stimmen unter anderem individuelle Bilanzen einzelner Wolfsburger. Welche genau, verrät der Faktencheck.

Wetter
Die meteorologischen können heute nicht unbedingt mit den sportlichen Aussichten mithalten. Zehn Grad und bewölkter Himmel sind wahrscheinlich, Regen nicht ausgeschlossen.

Verkaufte Tickets
Am Freitag waren 47.000 Plätze vergeben.

Maskottchen
Wie könnte es anders sein, handelt es sich beim Talisman der Wölfe um Plüsch-Wolf Wölfi.

Sperren
Alle Akteure sind spielberechtigt.

Verletzungen
Mit den noch längerfristig verletzten David Abraham (Wadenverletzung), Allan Souza (Außenbandriss im Knie), Timothy Chandler (Knorpelschaden im Knie), Francisco Geraldes (Trainingsrückstand), Goncalo Paciencia (Außenmeniskusriss) und Lucas Torró (Adduktorenverletzung) ist nicht zu rechnen. 

Die Gäste reisen sicher ohne Ismail Azzaoui (Knieverletzung) Ignacio Camacho (Adduktorenverletzung) und Marcel Tisserand (Muskelfaserriss) an. Auch Sebastian Jung weist nach einem Muskelfaserriss noch Trainingsrückstand auf.

Wiedersehen
Damit verpasst Jung ein aktives Gastspiel an alter Wirkungsstätte, wo er den Schritt zum Profi schaffte. Gian-Luca Itter erhielt seine fußballerische Ausbildung ebenso bis zur B-Jugend am Frankfurter Riederwald. Auch Marco Russ ist bekanntlich Eigengewächs, war nur zwischen 2011 und Anfang 2013 anderthalb Jahre für den VfL am Ball. Makoto Hasebe startete 2008 in Wolfsburg seine Bundesligakarriere.

Jonathan de Guzman und Paul Verhaegh wurden 2014 mit den Niederlanden WM-Dritter.

Schiedsrichter
Sascha Stegemann pfeift seit 2014 in der Bundesliga. Der Diplom-Verwaltungswirt aus Niederkassel feiert ein kleines Jubiläum, leitet zum zehnten Mal ein Spiel der Eintracht. Auch mit dem heutigen Gegner hatte es Stegemann bereits zu tun, etwa im wichtigen Relegationshinspiel 2017. Unterstützung erhält der 33-Jährige von den Linienrichtern Mike Pickel und Thomas Stein sowie dem Vierten Offiziellen Pascal Müller.

Serien
Die Eintracht ist seit zwölf Jahren zu Hause gegen Wolfsburg nicht mehr ohne Gegentor geblieben.

Historische Duell-Bilanz
In 32 Bundesligavergleichen gewann sechs Mal Eintracht Frankfurt, 16 Mal behielt der VfL Wolfsburg die Oberhand. Dabei gestaltet sich die Torbilanz von 40:50 vergleichsweise ausgeglichen.

Erstes Aufeinandertreffen in der Geschichte
Im deutschen Oberhaus begegneten sich beide Seiten erstmals am 24. Oktober 1998, als der VfL Wolfsburg gegen den damaligen Zweitligaaufsteiger aus Hessen 2:0 gewann. Nach der frühen Führung durch Holger Ballwanz stellte Andrzej Juskowiak erst in der Schlussminute den Endstand her.

Toptorjäger gegen den gegnerischen Verein
Alex Meier traf im Adler-Dress neun Mal gegen die Wölfe. Für die Niedersachsen netzte Edin Dzeko insgesamt fünf Mal gegen Frankfurt.

Spektakulärster Vergleich
Am 29. November 2003 lag die Eintracht zu Hause nach nicht mal einer halben Stunde bereits 0:2 zurück und hatte Andreas Möller verletzt auswechseln müssen, sorgte aber kurz darauf in Person von Christoph Preuß noch für den Anschluss. Nach der Pause glich Ervin Skela per selbst erzwungenem Elfmeter aus, ehe Markus Beierle zum umjubelten 3:2-Sieg einköpfte. Insgesamt sieben Gelbe Karten taten ihr Übriges.

Kuriose Fakten
Schon neun Mal hatte es Bruno Labbadia als Trainer mit der Eintracht zu tun bekommen – und nie verloren. Auch John Anthony Brooks (fünf) und Robin Knoche (sieben) haben in der Bundesliga noch nie gegen Frankfurt verloren.


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