Torró spricht über seinen Einsatz und den Spielverlauf in Mainz, die zurückliegenden Wochen und bevorstehende Herausforderungen.

Lucas, wie fühlst du dich nach deinem zweiten Saisonspiel am Montag in Mainz?
Auf der einen Seite bin ich sehr glücklich, weil viel Zeit seit meinem letzten Einsatz vergangen ist. Auf der anderen Seite war es gestern eine sehr intensive Partie. Ein Regionalduell mit einem Mann weniger zu bestreiten war sehr schwierig. Sicher war es eine Chance für mich und ich bin dankbar, gespielt zu haben. Dennoch ist es schade, dass wir am Ende verloren haben. Wir hatten die Möglichkeit und waren trotz einem Spieler weniger in der Lage, ein Tor zu schießen. Also heißt es arbeiten.

Auch wenn das Ergebnis nicht schön war, hast du gestern einen guten Job gemacht. Bist du zufrieden mit deiner gestrigen Leistung gegen Mainz?
Ja, ich fühle mich gut. Aber ich bleibe ruhig. Wie ich nach dem Spiel schon gesagt habe, hatte ich ein gutes Gefühl, auch im Training. Ich habe mich in der letzten Zeit wohlgefühlt, obwohl ich keinen Spielrhythmus hatte. Das braucht man normalerweise als Fußballer, um sich sicher zu fühlen. Ich war gestern an der Reihe, wieder spielen zu dürfen und ich habe versucht, unter diesen Bedingungen zu zeigen was ich kann und meinem Team zu helfen.

Wie war danach die Stimmung in der Kabine?
Wir sind alle etwas traurig, nicht nur wegen der gestrigen Partie, sondern wegen der vergangenen Bundesligaspiele ohne Sieg. Ich glaube, wir haben aktuell keinen guten Lauf in der Liga. Nichtsdestotrotz geht es direkt weiter, am Freitag spielen wir zuhause gegen Hertha BSC. Nun müssen wir aufstehen und ein gutes Spiel machen, um die Situation zu ändern.

Wie wichtig wird dieses Spiel nach drei Liganiederlagen in Folge?
Das bedeutet für uns alle eine Herausforderung, die wir gemeinsam angehen müssen. Wir wollen in der vorderen Tabellenhälfte stehen. Wir wissen aber auch, dass in der Bundesliga viele große und gute Mannschaften spielen. Wir werden alles versuchen und uns beweisen, um so viel wie möglich zu erreichen!

Mit welchen Gefühlen blickst du auf diese Woche?
Wie bereits gesagt, freue ich mich sehr darüber, dass ich 45 Minuten spielen durfte. Es ist Zeit, endlich der Mannschaft helfen zu können. Am Ende gehört es zum Fußball, dass jeder spielen will. Für mich ist es für keine einfache Situation, weil es sehr schwer ist, in das Team zu kommen. Aber durch meine tägliche Arbeit bleibe ich immer am Ball und versuche es immer weiter. Wenn die Situation kommt, bin ich bereit und möchte die Chance nutzen.


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