Die vergangenen drei Bundesliga-Heimspiele verlor die Eintracht gegen die Wölfe. Jedoch macht die diesjährige Heimbilanz Mut.

Wetter
Die Temperaturkurve zeigt in Frankfurt nachmittags schon wieder nach unten, für das Spiel sind bis zu neun Grad zu erwarten. Die Niederschlagswahrscheinlichkeit tendiert bei klarsten Verhältnissen gen Null.

Verkaufte Tickets
Stand Freitag werden 50.000 Zuschauer die Bundesligapartie live miterleben. Hierbei werden die Gäste von 800 Anhängern unterstützt.

Maskottchen
Der Glücksbringer der Wölfe heißt Wölfi. Er stellt einen Plüsch-Wolf dar und konnte in den vergangenen Jahren neben dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft 2009 auch den DFB-Pokalsieg 2015 feiern.

Sperren
Die Eintracht muss auf David Abraham (Rot) und Gelson Fernandes (Gelb-Rot) verzichten. Aufseiten der Gäste sind alle Akteure spielberechtigt. Lediglich Marcel Tisserand ist von einer Gelbsperre bedroht.

Verletzungen
Bei beiden Mannschaften hat sich das Lazarett gelichtet. Bis auf Kevin Trapp (Schulterverletzung) und Marco Russ (Achillessehnenriss) kann Adi Hütter aus dem Vollen schöpfen. Almamy Toure hat seine Oberschenkelverletzung auskuriert und nahm diese Woche wieder am Mannschaftstraining teil.

Auch Oliver Glasner kann sich auf die Rückkehr von Koen Casteels, Xaver Schlager und Admir Mehmedi freuen. Außerdem kann Daniel Ginczek laut Aussagen seines Cheftrainers schon wieder fast alles mitmachen. Somit müssen die Gäste nur auf zwei Spieler verzichten. Yunus Malli fehlt aufgrund eines Hexenschusses und Ignacio Camacho weiterhin aufgrund seiner Sprunggelenksverletzung.

Wiedersehen
Makoto Hasebe, Marco Russ und Bas Dost liefen bereits für den VfL Wolfsburg auf.  Dabei wurde Bas Dost wurde 2015 DFB-Pokalsieger und Makoto Hasebe 2009 Deutscher Meister. Die beiden US-Nationalspieler Timothy Chandler und John Anthony Brooks standen bereits 14 Mal gemeinsam für ihre Nationalmannschaft auf dem Platz. Aufgrund seiner Sperre muss Gelson Fernandes auf das Treffen mit seinem alten Weggefährten Felix Klaus, mit dem er bereits beim SC Freiburg zusammengespielt hat, verzichten. Außerdem spielte der Schweizer auch mit Admir Mehmedi zusammen, welcher wiederum auf seinen ehemaligen Leverkusener Teamkollegen Danny da Costa trifft. Auch Adi Hütter steht ein Wiedersehen mit seinen ehemaligen Schützlingen vom BSC Young Boys Kevin Mbabu und Renato Steffen bevor.

Schiedsrichter
Der Leiter der Begegnung am Samstagnachmittag ist Daniel Siebert aus Berlin. Ihm assistieren an den Seitenlinien Lasse Koslowski und Jan Seidel. Als vierter Offizieller fungiert Martin Petersen. Sven Jablonski und Sascha Thielert beobachten das Spielgeschehen in Köln.

Serien
Die Eintracht ist in dieser Bundesligasaison zuhause ungeschlagen. Mit vier Siegen und zwei Unentschieden stellt die SGE das beste Heimteam der Liga. Allerdings gingen die vergangenen drei Bundesligaspiele im Stadtwald allesamt an die Wolfsburger, die wiederum die vergangenen vier Pflichtspiele verloren. Eine längere Serie gab es zuletzt im Frühjahr 2004 mit fünf Niederlagen. Außerdem sind die Niedersachsen in der Bundesliga seit vier Begegnungen sieglos und seit drei ohne Treffer. Ursache dafür ist unter anderem die zweitschwächste Chancenverwertung (10,9 Prozent). Zuletzt gewann der VfL Wolfsburg am siebten Spieltag gegen den Aufsteiger 1. FC Union Berlin.

Historische Duellbilanz
Für die Frankfurter stellt der VfL Wolfsburg eine Art Angstgegner dar. In 34 Bundesligaduellen ging die SGE nur sechs Mal Sieger als vom Platz (elf Remis, 17 Niederlagen). Somit beträgt die Siegquote der Adler gegen die Wölfe 18 Prozent und ist die zweitniedrigste hinter Leipzig (14 Prozent).

Erstes Aufeinandertreffen in der Geschichte
Das erste Aufeinandertreffen in der Bundesligahistorie fand am 24. Oktober 1998 in Wolfsburg statt. Vor circa 13.750 Zuschauern leitete Schiedsrichter Dr. Markus Merk die Partie im VfL-Stadion am Elsterweg. Hierbei konnten sich die Wölfe durch Tore von Holger Ballwanz und Andrzej Juskowiak mit 2:0 durchsetzen.

Toptorjäger gegen den gegnerischen Verein
Sowohl Dominik Kohr, als auch Filip Kostic trafen gegen die Wölfe bereits doppelt. Allerdings benötigte der defensive Mittelfeldspieler vier Spiele weniger als Filip Kostic (zehn Spiele). Auch aufseiten der Wölfe gibt es keinen alleinigen Toptorjäger gegen die Eintracht. Maximilian Arnold, John Anthony Brooks und Daniel Ginczek trafen bereits drei Mal gegen die SGE. Darunter benötigte Ginczek mit sechs die wenigsten Spiele.

Spektakulärster Vergleich
Fast auf den Tag genau vor 16 Jahren gelang der Eintracht ein beeindruckendes Comeback. Zuhause lag die SGE am 29. November 2003 nach nicht einmal 30 Minuten mit 0:2 zurück. Christoph Preuß, heute im Teammanagement, erzielte den Anschlusstreffer und leitete die Wende mit ein. Nachdem Ervin Skela im Strafraum gefoult wurde, trat er selbst an und verwandelte sicher zum 2:2. Markus Beierle drehte mit einem Kopfballtreffer das Spiel zugunsten der Eintracht zum 3:2-Endstand und verwandelte das Stadion in ein Tollhaus.

Kuriose Fakten
In elf Bundesligaspielen kassierten die Wölfe lediglich zehn Gegentoren. Jedoch bekamen sie in den vergangenen beiden Bundesligapartien genauso viele Gegentore (fünf) wie in den ersten neun Bundesligaspielen zusammen.Bemerkenswert die Zeitpunkte der Frankfurter Treffer: 15 Tore, also 71 Prozent fielen in der zweiten Halbzeit. Das ist genauso Ligahöchstwert wie 29 Prozent angekommener Hereingaben. Überhaupt gelten die Hessen als die Flankenkönige der Liga (184). Von diesen profitierte schon ein ums andere Mal Bas Dost. Bemerkenswert: Der Sturmtank traf bereits gegen 17 Bundesligisten. Gegen sein Ex-Klub fehlt dem Niederländer – logischerweise – ein Torerfolg. Noch!

EintrachtFM

Seit dieser Saison gibt's die Spiele der Eintracht auch auf die Ohren! Sei mit EintrachtFM live dabei und verpasse keinen Augenblick. Hole dir also das Stadionerlebnis auf diesem Wege ins Wohnzimmer, Auto, Büro oder wo auch immer du mit deiner Eintracht gerade mitfieberst. Die EintrachtFM-Kommentatoren bringen dir Atmosphäre und sportliches Geschehen fachlich und emotional so nah wie nie. Sendebeginn ist immer zehn Minuten vor dem Anstoß.

Hier geht's zum Stream.

Teilen
Funktionen