Fredi Bobic schaut nach der Niederlage in Leverkusen nach vorne und lobt die "feinfühligen Fans". Adi Hütter spricht von "einem rabenschwarzen Tag".

Fredi Bobic
"Unsere Fans waren heut sehr feinfühlig": Fredi Bobic lobt die Unterstützung von den Rängen und schaut nach vorne.

Fredi Bobic: Es gibt solche Tage. Leider war das ein historisches Spiel und nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben. In der zweiten Halbzeit haben wir uns anständig verkauft. Man darf nicht vergessen, dass es erst die zweite Niederlage in der Rückrunde war. Für Donnerstag heißt das gar nichts. Wir haben vier Tage Zeit. In London ist alles möglich. Wir haben bisher eine fantastische Saison gespielt und machen weiter. Unsere Fans waren heute unglaublich und sehr feinfühlig. Das kann man nicht hoch genug bewerten.

Makoto Hasebe: Wir haben eine schwache Leistung gezeigt. Heute haben gutes Zweikampfverhalten und Leidenschaft gefehlt. Aber im Rennen um Platz vier haben wir immer noch alles in der eigenen Hand, weil wir noch Vierter sind. Wir müssen aber weiter hart arbeiten.

Adi Hütter: Es war ein rabenschwarzer Tag, wir haben uns schlecht präsentiert. Die Niederlage tut weh. Die Kritik ist heute berechtigt, keine Frage. Wir hatten keine geistige und körperliche Frische, wir haben nie zu unserem Spiel gefunden. Leverkusen hat richtig gut Fußball gespielt und war sehr variabel. Wir sind dagegen nicht in die Zweikämpfe gekommen und haben vieles vermissen lassen, was uns bisher in dieser Saison ausgezeichnet hat. Wir haben taktisch einige Dinge nicht gut gemacht und hatten keine Entlastung nach vorne. An so einen hohen Pausenrückstand kann ich mich in meiner Karriere nicht erinnern. Leverkusen hat in der zweiten Halbzeit einen Gang zurückgeschaltet. Wir haben das dann ordentlich zu Ende gebracht und Charakter gezeigt. Im Rennen um Platz vier haben wir alles noch in eigener Hand, auch wenn es jetzt schwieriger wird. Wir müssen jetzt gegen Mainz gewinnen, das ist klar. Auch für Donnerstag mache ich mir keine Sorgen, dass wir uns anders präsentieren.Wir werden die Köpfe wieder frei haben.

Peter Bosz: Ich bin sehr zufrieden. Der Plan war, mit viel Energie schnell nach vorne zu spielen. Leider haben wir nicht noch zwei, drei Tore nachgelegt, denn die Chancen waren da. Aber das ist okay. Wir haben noch nichts erreicht, aber wir sind sehr nah dran. Wir wollen immer jedes Spiel gewinnen.

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