Die Eintracht gewinnt 3:1 gegen Freiburg und ist trotz des ungefährdeten Erfolgs sehr selbstkritisch.

Gelson Fernandes: Wenn Freiburg das erste Tor macht, können wir große Probleme bekommen. Sie haben sehr tief gestanden und wir hatten 30 Minuten unsere Schwierigkeiten. Das erste Tor hat uns gut getan. Wir waren nicht so frisch, die letzte Konzentration hat gefehlt. Wenn wir das vierte Tor machen, ist früher Ruhe. Freiburg hat nach der Pause eine Reaktion gezeigt und war spritzig. Wir nehmen aber natürlich gerne die drei Punkte mit. Sebastian Rode hat gezeigt, was er fußballerisch kann. Er ist gut drauf. Es tut uns gut, wenn wir Spieler mit dieser Einstellung haben. Er hat die richtige Mentalität und er ist aus dieser Region, das ist in dieser internationalen Truppe auch wichtig. Ich hoffe, dass er gesund bleibt und weiterhin Spaß hat. Dann wird er uns noch viel Freude bereiten. 

Danny Da Costa: Wir haben uns schwer getan ins Spiel zu finden. Freiburg stand kompakt, wir haben nicht die richtigen Lösungen gefunden. Das 1:0 hat uns Sicherheit gegeben. Das Ergebnis ist sehr gut. Es hat noch nicht alles funktioniert, dennoch war es ein guter Rückrundenauftakt. In den entscheidenden Phasen waren wir da und hatten die nötige Aggressivität. Unsere drei Stürmer sind enorm wichtig, das haben nicht nur die Tore gezeigt. Wir hoffen, dass sie weiter so funktionieren wie in der Hinrunde. Am Ende hätten wir endgültig den Sack zumachen können. Dafür haben wir in der ersten Halbzeit aus Halbchancen Tore gemacht. Seppl hat sich sehr gut eingefügt.

Sébastien Haller: In der zweiten Halbzeit war Freiburg besser. Wir haben nicht gut gepresst, wir waren nicht kompakt genug. Jetzt haben wir viel Zeit zum Regenerieren. Heute haben alle Stürmer getroffen, das ist sehr gut für uns. Die Gruppe hat es Sebastian Rode einfach gemacht, heute einen guten Start zu haben.

Sebastian Rode: Die Leistung war ordentlich, Freiburg hat uns gerade in der zweiten Halbzeit alles abverlangt. Ich bin unglaublich froh, wieder in der Startelf gestanden zu haben. Gestern vor dem Training habe ich es erfahren, dass ich spiele. Das hat mir eine Extraportion Selbstvertrauen gegeben. Ich hatte gehofft, ich konnte es aber nicht erwarten. Ich wäre auch glücklich gewesen, erstmal nur auf der Bank zu sitzen. Unsere drei Stürmer sind sehr gute Spieler, halten die Bälle, schießen jederzeit Tore. Die Abstimmung mit Gelson hat gut geklappt. Wir können uns noch verbessern, aber fürs erste Mal war es sehr gut. Am Ende wurden die Beine etwas schwer, aber ich bin zufrieden. Klar kann ich die eine oder andere Situation besser lösen. Aber ich habe lange nicht gespielt. Am ersten Tor gleich beteiligt gewesen zu sein, ist ein gutes Gefühl.

Adi Hütter: Es war kein besonders gutes Spiel meiner Mannschaft. Was vor allem daran lag, dass es Freiburg sehr gut gemacht hat. Wir hatten vor dem Seitenwechsel zehn gute Minuten, in denen uns die Tore gelungen sind, ansonsten sind wir aber nicht richtig ins Spiel gekommen. Sowohl vor der Führung als auch nach dem Seitenwechsel sind wir zu viel hinterhergelaufen. Wir haben zu viele Sachen mit dem Ball vermissen lassen, haben nicht geschlossen als Team gearbeitet. Am Ende haben wir außerdem einige gute Chancen ausgelassen, sodass wir den Sack leider nicht endgültig zugemacht haben. Letztlich bin ich mit dem Ergebnis natürlich zufrieden, mit der Leistung aber nicht vollends. Sebastian Rode hat ein sehr ordentliches Spiel gemacht, er war einer der Aktivposten. Er hat so agiert, als wäre er nie weg gewesen. Wenn man bedenkt, wie lange er nicht gespielt hat, war das schon sehr gut.

Christian Streich: Aus unserer Sicht war es ein furchtbares Spiel. Taktisch hat eigentlich alles gepasst, wir haben es den Frankfurter schwer gemacht. Frankfurt hat vor eigenem Publikum offensiv gespielt und uns so Räume eröffnet. Die haben wir aber nicht mit aller Überzeugung genutzt. So haben wir es verpasst, in Führung zu gehen, und anschließend sind uns Fehler unterlaufen. Wir haben es nicht geschafft, Haller und Rebic zu verteidigen und haben bei Jovic einen entscheidenden Fehler gemacht. So liegst du zur Halbzeit plötzlich 0:3 hinten. Nach dem Seitenwechsel haben wir es wieder gut gemacht, haben das 1:3 erzielt, es letztlich aber nicht mehr geschafft, das Spiel zu drehen. Wir hätten uns mehr gewünscht, aber die Bundesliga ist kein Wunschkonzert.Heute habe

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