Beim Spiel gegen den FC Bayern wird das Frankfurter Netzwerk für Suizidprävention (FRANS) in Kooperation mit der „Robert-Enke-Stiftung on tour“ mit einem Infostand im Stadion zu Gast sein.

„Reden kann Leben retten“, hat sich FRANS auf die Fahnen geschrieben.
„Reden kann Leben retten“, hat sich FRANS auf die Fahnen geschrieben.

Über FRANS

FRANS ist ein regionales Netzwerk, das das sich in Frankfurt um das Thema Suizidprävention kümmert.

Lebensmüdigkeit und Depression betreffen viele Menschen und deren Angehörige. In Deutschland sterben jedes Jahr etwa 10.000 Menschen durch Suizid. Einer von ihnen war im Jahr 2009 auch Robert Enke. In Frankfurt nehmen sich jährlich circa 90 Personen das Leben. Darüber hinaus sind schätzungsweise 20 weitere Personen – Freunde, Angehörige, (Vereins-)Kollegen, Zeugen – von einer Selbsttötung mitbetroffen.

Der Zeitpunkt

Am 3. November ist der Welttag der Männergesundheit. Tatsächlich nehmen sich deutlich mehr Männer als Frauen das Leben. Und weil das „starke Geschlecht“ in der Regel gerne zum Fußball geht, aber eher ungern zu Präventionsveranstaltungen, Beratungsstellen oder anderen Hilfsangeboten, kommt FRANS eben ins Stadion.

So hilft FRANS

Eine zentrale Botschaft ist der Slogan: „Reden kann Leben retten“. Oft geht es im ersten Schritt zunächst einmal überhaupt um das Aussprechen quälender Gedanken und Gefühle. Loswerden zu können, dass man nicht mehr weiterweiß, einem alles zu viel ist und man keinen Sinn mehr im Leben sieht. Um danach weiterzuschauen, wer oder was helfen kann. Denn Hilfe gibt es!

Hierfür hat FRANS in Flyern, die ihr am Infostand erhaltet, sowie auf der Website viele konkrete Hinweise, Kontaktmöglichkeiten und Adressen zusammengestellt.

Teilen
Funktionen