Er flankt und flankt. Und flankt. Filip Kostic produzierte in der abgelaufenen Spielzeit Hereingaben am Fließband, 157 an der Zahl.

Der Dauerbrenner, der auf der linken Außenbahn in jedem der möglichen 34 Bundesligaspiele zum Einsatz kam, sorgte nicht nur hinten für Stabilität, sondern vor allem vorne für Betrieb. Zum Vergleich: Der zweitfleißigste Flankengeber war Aaron Martin vom 1. FSV Mainz 05 (124). Schon auf Rang fünf liegt Danny Da Costa mit exakt 100 Hereingaben aus dem Spiel.

Bemerkenswert: Während Kostic immerhin sieben Mal mit dem inversen rechten Fuß flankte, blieb Da Costa in 100 von 100 Versuchen seinem rechten Huf treu. Bei jener Anzahl verwundert es auch nicht, dass der Serbe mit insgesamt 28 zu Torschüssen führenden Flanken an der Ligaspitze liegt – gleichauf mit Martin und Pavel Kaderabek von der TSG Hoffenheim. Mit zwölf Assists liegt Kostic ligaweit immerhin gemeinsam mit Dortmunds Marco Reus auf Rang sieben, teamintern sogar an erster Stelle. Genau wie hinsichtlich seiner exakt 2019 Ballkontakte.

Nur in puncto Torschussbeteiligungen hatte Luka Jovic mit 135 zu 126 knapp die Nase vorne. Bei direkten Torschussvorlagen wiederum macht Kostic im Eintracht-Kader der abgelaufenen Saison keiner etwas vor. Zumal es der 26-Jährige mit 61 eigenen Abschlüssen so häufig selbst versuchte wie nur zwei andere Frankfurter: Jovic (94) und Rebic (63). Insofern bedeuten 18 Scorerpunkte hinter Sébastien Haller (26) und Landsmann Jovic (25) immerhin ein Platz auf dem Treppchen – für einen nominellen Linksverteidiger nicht die schlechteste Ausbeute…

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