Die Spiele gegen Leverkusen 2018/19 unterschieden sich wie die Nacht vom Tag. Das weiß auch Cheftrainer Hütter, der aber auch zu aktuellen und perspektivischen Fragen Stellung bezieht.

Cheftrainer Adi Hütter lässt sich wie gewohnt nicht in die Karten blicken.
Cheftrainer Adi Hütter lässt sich wie gewohnt nicht in die Karten blicken.

Adi Hütter über…

…die herausfordernden Aufgaben der kommenden Wochen: Ich betrachte das Programm der kommenden 24 Tage als eine einheitliche Aufgabe. Wir bestreiten vier Auswärts- und drei Heimspiele, bei denen wir auf schwierige Gegner treffen. Dazu kommen noch die Begegnungen gegen Standard Lüttich sowie der DFB-Pokal. Wir werden in den kommenden Partien auf jeden Fall rotieren und nicht immer mit derselben Mannschaft antreten.

…die Länderspielpause: Einerseits bieten die Länderspielpausen den Spielern die Möglichkeit, zu regenerieren. Anderseits ist es leider nicht möglich, mit dem gesamten Team geschlossen zu trainieren, um Feinheiten zu korrigieren. Jedoch denke ich, dass es sehr bemerkenswert ist, zehn Nationalspieler in seiner Mannschaft zu haben.

…das Befinden von Daichi Kamada: Daichi Kamada wird heute wieder zum Team zurückkehren. Er hat bei der Nationalmannschaft viel Spielzeit bekommen und ist zudem von der Reise erschöpft. Wir müssen sehen, wie sein Zustand ist und ob er eine Option für das morgige Spiel darstellt.

…die Verletzungs- und Personalsituation: Jonathan de Guzman hat aktuell noch mit seiner muskulären Verletzung zu kämpfen. Abgesehen von kleinen Lädierungen sind die restlichen Spieler fit und ich hoffe, dass ich morgen möglichst viele Spieler im Aufgebot habe, um entscheiden zu können mit welcher Mannschaft wir gegen Leverkusen antreten.

…David Abraham: David weiß, dass er aktuell noch nicht bei 100 Prozent ist. Ich sehe ihn jeden Tag und bekomme mit, dass er hart trainiert, um wieder auf sein Ausgangsniveau zu gelangen. Zudem finde ich es eine große Geste, wenn ein Kapitän einen Mitspieler lobt, der dessen Position eingenommen hat. Ich habe schon oft betont, dass ich gerne Konkurrenzkampf habe und wenn man David kennt, weiß man, dass er um seinen Platzt kämpfen wird,

…die Position von Bas Dost im Kader: Bas präsentiert sich in einer guten Verfassung und ich verstehe, dass er in die Startelf drängt. Für mich ist es wichtig, dass alle Spieler bereit sind, von Anfang an Leistung zu geben.

…das Spiel gegen Leverkusen: Die Niederlage gegen Leverkusen in der vergangenen Saison war sehr unangenehm. Wir sind uns jedoch über die Umstände bewusst und betrachten das morgige Spiel unabhängig der letzten Begegnung. Ich möchte zudem an das Heimspiel letzten Dezember erinnern, welches ich als bestes Heimspiel der vergangenen Saison bezeichnen würde. Leverkusen präsentiert sich diese Saison sehr gut. Sie sehr laufstark, haben eine hohe Ballbesitzquote, lassen wenig Tore zu und sind gefährlich nach vorne. Die morgige Begegnung wird auf jeden Fall sehr herausfordernd.

…Kai Havertz: Kai Havertz zählt für mich zu einem der größten Talente in Deutschland. Er ist nicht nur ballsicher, sondern auch torgefährlich und kann Tore mit vorbereiten. Es wird eine schwierige Aufgabe, ihn morgen aus dem Spiel zu nehmen, jedoch gibt es noch weitere Spieler, die über große Qualitäten verfügen. Wir werden eine Lösung finden, wie wir der gesamten Mannschaft gegenübertreten werden.


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