Nach dem Pokalspiel in Ulm beziehen die Akteure Stellung zum überraschenden Ausscheiden.

Sportdirektor Bruno Hübner: Natürlich ist es sehr enttäuschend in der ersten Runde auszuscheiden, weil wir diesen Wettbewerb in den vergangenen zwei Jahren mitgeprägt haben. Wenn wir die zwei Pfostentreffer und das fälschlich aberkannte Abseitstor betrachten, waren wir heute sicher nicht vom Spielglück verfolgt. Zusammen mit weiteren vergebenen Chancen wird es schwer, solch ein Spiel zu gewinnen. Nichtdestotrotz müssen wir nach vorne schauen und in der Bundesliga auf den guten Ansätzen aufbauen und vor allem unsere Torchancen nutzen. Es hilft nichts, allzu lange mit der Situation zu hadern, wir müssen uns auf die Aufgabe in Freiburg konzentrieren. Ich bin davon überzeugt, dass wir dort ein anderes Gesicht zeigen werden und erfolgreich sein können.

Cheftrainer Adi Hütter: Es eine ärgerliche, absolut enttäuschende Niederlage. Wir hatten genügend Chancen dieses Spiel zu gewinnen. Wir müssen so schnell wie möglich den Kopf frei bekommen. Ich vertraue der Mannschaft. dass sie das schafft.

Makoto Hasebe: Natürlich ist die erste Pokalrunde immer schwer zu spielen. Trotzdem hatten wir genügend Möglichkeiten, in Führung zu gehen, was für den Gegner aber genauso gilt. Jetzt gilt es weiter hart zu arbeiten.

Mijat Gacinovic: Wir müssen zugeben, dass uns heute über weite Strecken Leidenschaft und Zweikampfhärte gefehlt haben. Außerdem haben wir viele zweite Bälle verloren. So wird es schwer zu gewinnen.

Danny da Costa: Das Gefühl, in der ersten Runde auszuscheiden, ist mit Worten fast nicht zu beschreiben. Uns war bewusst, dass uns in Ulm ein schweres Spiel bevorstehen würde. Meiner Meinung nach hat uns in den entscheidenden Situationen die Konsequenz gefehlt. Vorne hat oftmals die Entschlossenheit gefehlt und hinten haben wir die Standards nicht gut verteidigt beziehungsweise diese öfter verursacht als wir es uns vorgenommen haben. Nach den vergangenen Nackenschlägen müssen wir in Freiburg als Mannschaft über den Kampf ins Spiel finden, mit aller Entschlossenheit die Null halten und bei sich bietenden Gelegenheiten einen kühlen Kopf bewahren. Wenn man sieht, wie unsere besonderen Fans nach dem Spiel heute trotzdem hinter uns gestanden haben, sind wir es nicht zuletzt ihnen schuldig, über die genannten Tugenden schnell wieder in die Spur zu finden.

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