Nach einer spektakulären Schlussphase verliert Serbien 2:4 gegen Portugal. Filip Kostic spielt nahezu durch.

Filip Kostic überzeugt gegen Portugal mit guten Werten, kann die Niederlage aber nicht abwenden.
Filip Kostic überzeugt gegen Portugal mit guten Werten, kann die Niederlage aber nicht abwenden.

Sowohl Serbien, als auch Portugal standen am Samstagabend in Belgrad bereits unter Zugzwang. Während der Gastgeber aus den ersten drei Spieltagen vier Punkte mitgenommen hatte, war der Europameister in den ersten beiden Partien sieglos geblieben. Bis kurz vor Schluss war es zum Remis nicht weit. Die Iberer präsentierten sich zwar insgesamt feldüberlegen, aber nicht zwingend und gingen erst wenige Minuten vor der Pause durch William Carvalho (42.) in Führung.

Doch die Serben, bei denen der neue Chefcoach Ljubisa Tumbakovic sein Debüt auf der Trainerbank gab, ließen sich nicht beirren, steckten auch nach dem 0:2 von Goncalo Guedes (58.) nicht auf und kamen rechtzeitig in Person von Nikola Milenkovic zurück ins Spiel (68.). Kurz nach der umstrittenen Entstehungsgeschichte des 1:3 durch Cristiano Ronaldo (80.) hatte Filip Kostic Feierabend. Als linker offensiver Mittelfeldspieler verbuchte der Frankfurter Flügelflitzer 38 Ballkontakte, 74 Prozent angekommene Pässe und 57 Prozent gewonnene Zweikämpfe. Von draußen bejubelte der 26-Jährige sogleich den abermaligen Anschluss durch Aleksandar Mitrovic (85.), ehe Bernardo Silva im Gegenzug den 2:4-Endstand herstellte (86.).

Damit gestaltet sich die aktuelle Situation um das Heimatland von Kostic und Mijat Gacinovic in der Gruppe B wie folgt: Vier Spiele, vier Punkte, ein Torverhältnis von minus vier und Platz vier. Weiter geht’s für die Balkan-Brüder am Dienstag, 20.45 Uhr, beim punktgleichen Tabellennachbarn Luxemburg.

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