Brücken bauen in Portugal: Die Eintracht hat ihr internationales Motto gelebt und an der Deutschen Schule in Lissabon Kinder und Jugendliche trainiert.

Für Eintracht Frankfurt besitzt die Internationalisierung einen hohen Stellenwert, Brücken bauen überall auf der Welt ist das Motto des Traditionsvereins. Die Reisen im Rahmen der UEFA Europa League bieten sich freilich an, in dem jeweiligen Gastgeberland bzw. der Stadt Aktivitäten in dieser Richtung anzugehen.

An diesem Donnerstag ist Lissabon der Spielort für die Eintracht, das Viertelfinal-Hinspiel in der UEFA Europa League gegen SL Benfica steht für die Mannschaft von Adi Hütter an. Die Adlerträger haben bei dieser Reise ihre Mannschaft um Manuel Hiemenz und Maurice Körbel von der Fußballschule erweitert. Denn die Deutsche Schule in Lissabon hat die Eintracht eingeladen, mit Kindern zwischen elf und 14 Jahren ein Training zu absolvieren.

"Highlight für uns"

Sonnenschein, milde Temperaturen, ein Kunstrasenplatz, 30 motivierte Kinder: die Rahmenbedingungen am Mittwochnachmittag waren perfekt. Die Deutsche Schule in Lissabon (DSL) ist die zweitälteste deutsche Auslandsschule der Welt und hat momentan rund 1200 Schüler. Strategisch günstig zwischen den Stadien der beiden Großvereine Benfica und Sporting gelegen, ist die Fußballbegeisterung zwangsläufig groß. "Fußball hat einen hohen Stellenwert bei uns. In den vergangenen Jahren haben uns schon der BVB, die Bayern und Leverkusen besucht, aber die Eintracht hierzuhaben ist ein Highlight für uns", sagt Stefanie Michalke Santos von der Sportfachschaft der DSL.

Rund eineinhalb Stunden trainierten Hiemenz und Körbel mit den Kids, ein gemeinsames Teamfoto und die Übergabe eines Eintracht-Trikots sowie dem Matchday-Schal durften nicht fehlen. "Die Kinder haben sich gefreut, in Eintracht-Trikots trainieren zu können. Es hat uns viel Spaß gemacht", erzählt Manuel Hiemenz von der Fußballschule.

Teilen
Funktionen