Der Cheftrainer verteilt Lob an beide Seiten, der Sportdirektor hat keinen Verlierer gesehen und ein Rückkehrer zieht die richtigen Schlüsse.

Cheftrainer Adi Hütter war auch nach dem 0:2 guter Dinge, aber erst nach dem 5:3 sich seiner Sache sicher.
Cheftrainer Adi Hütter war auch nach dem 0:2 guter Dinge, aber erst nach dem 5:3 sich seiner Sache sicher.

Cheftrainer Adi Hütter: Ich habe ein super Pokalspiel gesehen, mit großem kämpferischem Einsatz von beiden Seiten. Kompliment an Waldhof, sie haben uns mehr als gefordert. Aber auch Kompliment an meine Mannschaft, nach dem 0:2 und speziell nach dem 2:3 so zurückzuschlagen. Das war sehr, sehr wichtig. Dass Ante Rebic der Matchwinner ist, muss wohl nicht zusätzlich erwähnen. Wir sind glücklich, kein Déjà-vu erlebt zu haben. Nach dem 0:2 habe ich einerseits Ärger und Wut empfunden, andererseits habe ich es positiv gesehen, dass wir noch 80 Minuten Zeit hatten. Waldhof ist besser in die Partie gekommen, war bissiger und hat die zweiten Bälle behauptet, als wir nicht gut gestaffelt beziehungsweise die Räume geschlossen haben. Erst nach dem 5:3 war ich sicher, dass wir weiterkommen.

Sportdirektor Bruno Hübner: Es gab heute keinen Verlierer. Mannheim hat das hervorragend gemacht. Die Stimmung war sensationell. Aufgrund der guten zweiten Halbzeit sind wir verdient in die zweite Runde eingezogen.

Kevin Trapp: Ich habe mir gewünscht, weiterzukommen. Dass das nicht einfach werden würde, hat man schon nach den Spielen am Freitag und Samstag gesehen. Natürlich haben wir uns nicht vorgenommen, auf diese Weise ins Spiel zu starten. Danach haben wir viel Moral gezeigt, mit der Halbzeitpause den Ausgleich erzielt und konnten so in der zweiten Halbzeit bei Null anfangen. Sonst wäre es extrem schwierig geworden. Insofern hatte es vielleicht sogar etwas Gutes, dass wir immerhin länger Zeit hatten, das Spiel zu drehen. Die gemachten Fehler dürfen uns trotzdem nicht passieren. Vor allem in der zweiten Halbzeit haben wir guten Fußball gespielt und vieles besser gemacht, sind besser in die Zweikämpfe gekommen. Wir haben nie den Kopf hängen lassen.

Bernhard Trares (Trainer SV Waldhof Mannheim): Wir sind fantastisch ins Spiel gekommen, es dann aber verpasst, mehr Ballbesitz zu haben, was uns Körner gekostet hat. Ohne die zwei Gegentore vor der Pause wäre es vielleicht einfacher geworden. Wir wollten in der zweiten Halbzeit nochmal alles reinhauen. Die Jungs haben alles gegeben, die Eintracht hat uns in guten Phasen aber auch ordentlich laufen lassen. Wir hatte nicht das Spielglück, zu schnell wieder den Ausgleich kassiert, dann wurde es schwer. Gratulation, Adi, zum Einzug in die zweite Runde. Ich hoffe, dass ihr weit kommt!


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