Lucas Torró steht zum ersten großen Interview als Adlerträger bereit. Der Spanier erklärt, warum er sich für die SGE entschieden hat und was er für ein Typ ist.

Lucas, wie sind die ersten Eindrücke vom neuen Klub?
Ich bin natürlich sehr happy. Seit dem ersten Tag hier ist es ein sehr schönes Gefühl, bei der Eintracht zu sein. Jetzt sind wir im Trainingslager und ich habe langsam jeden kennengelernt. Von Tag zu Tag fühle ich mich eigentlich besser, und ich bin froh, Teil dieser Mannschaft zu sein.

Warum hast du dich für Eintracht Frankfurt entschieden?
Für mich war die Sache relativ schnell klar, als die Anfrage aus Frankfurt kam. Ich hatte auch Angebote aus der Primera Divison, aber ich hatte bei Frankfurt das beste Gefühl. Ein weiterer Faktor war, dass die deutsche Spielart mir sehr entgegen kommt. Es ist alles sehr schnell und es geht zur Sache. Die Eintracht ist ein großer Klub, nicht erst seit dem sensationellen Pokalsieg.

Du sprichst den Pokalsieg an. Hast du das Match geschaut?
Ich habe mir die Zusammenfassung angesehen. Das war ein toller Sieg gegen den FC Bayern München. Bald kommt es zum erneuten Duell im Supercup, und ich hoffe, dass ich da dann mit dabei sein kann.

Die Eintracht hat zuletzt mit Spaniern gute Erfahrungen gemacht - Jesus Vallejo als auch Omar Mascarell haben überzeugende Leistungen bei der SGE gezeigt. Hast du mit ihnen über deinen Wechsel gesprochen?
Ich habe mich kürzlich mit Omar ausgetauscht. Ich wollte von ihm wissen, wie es ihm ergangen ist, als er diesen Schritt gegangen ist. Von der Sprache über die Kultur - ich wollte alles wissen. Omar und Jesus haben ihre Sache in Frankfurt sehr gut gemacht. Sie haben viel gespielt und auch starke Leistungen gezeigt. So haben sie optimale Werbung für den spanischen Fußball gemacht. Ich hoffe, dass ich an das Leistungsniveau meiner früheren Teamkollegen anknüpfen kann.

Was bist du für ein Spielertyp, Lucas?
Ich sehe mich als einen defensiven Mittelfeldspieler, der seine Position vor der Abwehr hat. Ich spiele gerne auf der sechs und möchte dem Team so eine gewisse Balance geben. Mein Kopfballspiel ist auch gut, denke ich. Zusammenfassend würde ich sagen, dass ich gerne Defensivaufgaben übernehme, aber auch kreativ nach vorne sein kann.

Wie war es für deine Familie, als sie von deinem Wechsel nach Deutschland erfahren haben?
Für meine Familie war es eine große Überraschung, dass ich zum deutschen Pokalsieger wechseln darf. Sie haben sich für mich gefreut, denn immerhin wechsele ich zu einem sehr großen und bedeutenden Verein. Eintracht Frankfurt ist nicht nur ein Traditionsverein, sie spielen auch in einer der stärksten Ligen weltweit und hier möchte ich mich behaupten.

David Abraham war in den ersten Tagen dein Ansprechpartner, aber es gibt ja mehrere spanisch sprechende Kollegen.
Ich wusste gar nicht, dass so viele Hispanos bei der Eintracht spielen. Das ist für mich natürlich unheimlich hilfreich. Insbesondere was die Verständigung mit dem Trainerteam betrifft, denn man bekommt so die ein oder andere Übersetzung geliefert. Nichtsdestotrotz möchte ich die deutsche Sprache schnell lernen.

Was sind deine persönlichen Ziele als auch die Ziele mit der Eintracht?
Ich wünsche uns, dass wir eine gute Saison spielen. Für Saisonziele ist es noch zu früh. Persönlich möchte ich mich als Fußballer weiterentwickeln. Ich hatte zuletzt zwei sehr gute Jahre, in denen ich viele Spiele bestritten habe. Und ich hoffe, dass es für mich so weiter geht. Ich weiß auch, dass es ein großer Karrieresprung ist, aber ich möchte an mir arbeiten.

Du bist direkt mit ins Trainingslager in die USA gereist. Wie ist es in Salt Lake City?
Es ist das beste Trainingslager meiner Karriere bisher. In meinen vorherigen Stationen hatten wir auch externe Trainingslager, aber das ist hier doch ein anderes Niveau. Von der Infrastruktur über das Essen zum Kraftraum bis hin zu den Plätzen. Ich glaube, der Tapetenwechsel kommt und zu Gute, und die ganze Mannschaft fühlt sich hier wohl.


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