Nach der Länderspielpause soll dem 3:1-Erfolg aus der Vorsaison ein weiterer Auswärtsdreier in Augsburg folgen. Mithelfen kann dabei auch die neu aufgestellte Offensive.

Debüt für die „Portugal-Connection“

Das Transferfenster ist geschlossen, die Kader der Bundesligateams stehen und bei Eintracht Frankfurt hat sich am Ende vor allem das Gesicht der Offensive verändert. Einzig Goncalo Paciencia ist aus der schlagkräftigen Sturmreihe der Vorsaison geblieben. Er schickt sich in den ersten Spielen dieser Saison bereits an, stärker ins Rampenlicht zu treten. Mit fünf Toren und zwei Vorlagen aus zehn Partien ist die Nummer 39 aktueller Topscorer. Neben dem serbischen Perspektivstürmer Dejan Joveljic haben mit Bas Dost und André Silva noch zwei namhafte Angreifer den Weg an den Main gefunden, die der Eintracht sofort weiterhelfen sollen, was Mentalitätsspieler Dost nach seiner Einwechslung gegen Düsseldorf auch direkt tat. Gemeinsamer Nenner der drei Angreifer - neben der Tatsache, dass alle drei zukünftig mit dem Adler auf der Brust auflaufen werden - ist die portugiesische Primeira Liga. Während Paciencia und Silva zeitweise gar gemeinsam für den FC Porto die Stiefel schnürten, war der Niederländer Dost zuletzt drei Jahre sehr erfolgreich für Sporting Lissabon aktiv, in deren Trikot er 2016/17 mit 34 Treffern sogar Torschützenkönig wurde. Es besteht also die Möglichkeit, dass Adi Hütter in Augsburg einen Teil der neuen „Portugal-Connection“ aufbieten wird, wobei verschiedene Kombinationen denkbar sind. Es bleibt spannend.

Trendwende hier oder nachlegen dort

Vor dem zweiten Auswärtsspiel der noch jungen Bundesligasaison sind die Vorzeichen der beiden Kontrahenten durchaus gegensätzlich. Die Eintracht, die durch die Qualifikationsrunden zur UEFA Europa League früher als alle anderen Mannschaften im deutschen Oberhaus aus der Sommerpause gekommen ist, liegt absolut im Soll. Den Sprung in die europäische Gruppenphase hat Frankfurt nach sechs mehr oder weniger engen Duellen geschafft und auch im Pokal konnte die Eintracht nach einem spektakulären 5:3-Sieg bei Waldhof Mannheim in die zweite Runde einziehen. Nach zwei Heimsiegen und einer knappen Niederlage in Leipzig kann sich auch der Ligastart sehen lassen.

Der gastgebende FC Augsburg hingegen hat in dieser Spielzeit noch nicht so richtig in die Spur gefunden. Nach einer gemessen an den Testspielergebnissen eigentlich soliden Vorbereitung, während der etwa ein 4:1 gegen den türkischen Spitzenklub Galatasaray heraussprang, war während der ersten Pflichtspiele noch merklich Sand im Getriebe. Im DFB-Pokal schieden die Fuggerstädter überraschend beim SC Verl aus und in der Liga setzte es auswärts in Dortmund (1:5) und Bremen (2:3) jeweils eine Niederlage. Lediglich im Heimspiel gegen Union Berlin gelang beim 1:1-Unentschieden ein Punktgewinn. Somit warten die bayerischen Schwaben noch auf den ersten Dreier der Saison. Augsburg wird deshalb auch auf die Heimstatistik gegen die Adlerträger bauen, die sich beim FCA traditionell schwer tun: Einem Sieg stehen je drei Remis und drei Niederlagen gegenüber. In der Vorsaison konnte Frankfurt seine auswärtige Sieglosserie allerdings durchbrechen und durch einen 3:1-Erfolg den ersten Sieg in der WWK Arena einfahren. Diesem werden die Hessen den nächsten Dreier folgen lassen wollen, um die Gesamtbilanz weiter zu verbessern.

Zum Spiel:

Anstoß: Samstag, 14. September, 15.30 Uhr, Bundesliga, 4. Spieltag.
Stadion: WWK Arena, Augsburg.


Die Pressekonferenz vor dem Spiel – präsentiert von Krombacher

Krombacher präsentiert die Pressekonferenz vor dem Bundesligaspiel.
Krombacher präsentiert die Pressekonferenz vor dem Bundesligaspiel.

Die letzten Informationen vor dem Bundesligaspiel erhaltet ihr auf der Pressekonferenz mit Cheftrainer Adi Hütter. Live zu sehen auf EintrachtTV und Facebookpräsentiert von Krombacher.

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