Auf dem Platz ein knallharter Abräumer, privat ein absoluter Familienmensch: David Abraham erzählt von seiner bedingungslosen Liebe zum Fußball und einem spektakulären Treffer.

Dein erstes Fußballtrikot?
Gabriel Batistuta, das argentinische Nationaltrikot der WM 1994, Nummer 9.

Welche Position hast du in der Jugend gespielt?
Ich war Sechser, bis ich 14 Jahre alt war. Danach habe ich in der Innenverteidigung gespielt.

Was war das Kurioseste, was dir jemals beim Fußball passiert ist?
Ich habe mal ein Seitfallziehertor beim FC Basel in der Schweiz gemacht. Als Innenverteidiger kommt das natürlich nicht oft vor. 

Dein schönster Sieg?
Das Pokalfinale 2018 gegen Bayern München. 

Deine bitterste Niederlage?
2012 habe ich mit dem FC Basel im Champions-League-Achtelfinale in München gegen die Bayern gespielt und 0:7 verloren, das war echt bitter.

Deine Erinnerungen an dein erstes Profispiel?
Dazu habe ich gemischte Gefühle. Nach fünf Minuten habe ich ein Eigentor geschossen, aber danach habe ich ein gutes Spiel gemacht.

Steckt eine besondere Geschichte hinter der Auswahl deiner Rückennummer?
In meiner ersten Saison bei Independiente habe ich die letzten drei Spiele mit der Nummer 30 gemacht. In der nächsten Saison darauf habe ich die 19 bekommen und bin mit ihr deswegen bis heute verbunden.

Welches Tor von dir hätte die Auszeichnung „Tor des Monats“ verdient – und warum?
Mein Seitfallziehertor in der Schweiz, das ich vorhin schon erwähnt habe. 

Vervollständige bitte diesen Satz: Ein Leben ohne Fußball wäre…
…sehr traurig und schwer, denn für meine Familie ist Fußball alles. Es dreht sich jeden Tag 24 Stunden alles um ihn.

Wer war bisher dein härtester Gegenspieler?
Leroy Sané. Sein Tempo und sein Dribbling sind unglaublich.

Welcher Teamkollege hat den meisten Humor?
Auf jeden Fall Timothy.

An welchem Ort würdest du gerne leben oder wo machst du gerne Urlaub?
Ganz egal wo, Hauptsache meine Familie ist dabei. Deswegen bin ich gerne in meinem Heimatdorf Chabás.

Dein liebster Ort in Frankfurt?
Die Commerzbank-Arena.

In welcher Musikgruppe wärst du am besten aufgehoben? Oder welche Musik magst du?
In Argentinien gibt es einen Musikstil, der sich Cuarteto nennt. Den mag ich sehr.

Dein Lieblingssport nach dem Fußball (aktiv oder am TV)?
Ich schaue ab und zu ein bisschen Tennis, zum Beispiel Roger Federer, aber eigentlich liebe ich nur den Fußball.

Wie viele Geschwister hast du? Haben sie sportliche Talente? Waren deine Eltern schon Profis in einer Sportart?
Ich habe eine Schwester und zwei Brüder. Mein älterer Bruder war mal Trainer in Chile. Mittlerweile arbeiten beide mit meinem Berater zusammen. 

Wie lautet dein Spitzname und wie ist er entstanden?
In meinem Heimatdorf nennen mich alle Dito, aber beim Fußball habe ich keinen.

Was gehört bei dir zum Frühstück?
Kaffee.

Schon mal Handkäs' mit Musik gegessen oder Apfelwein probiert? Wenn ja: Hat’s geschmeckt?
Ich habe beides schon probiert. Handkäs schmeckt mir leider gar nicht, aber Apfelwein mit Sprudel trinke ich gerne.

Als Kind war dein Berufswunsch?
Ich wollte immer nur Fußball spielen, egal ob es nur zum Amateur oder zum Profi reicht. Alles andere hat mich nie interessiert. 

Deine Lieblingsapp?
WhatsApp, weil ich mit meiner Familie schreiben kann. 

Was trägst du lieber – Jeans oder Jogginghose?
Jeans.

Wie viele Sprachen sprichst du?
Vier: Spanisch, Deutsch, ein bisschen Italienisch, ein bisschen Englisch.

Welches Fach hast du in der Schule besonders gemocht – und welches gar nicht?
Mathematik hat mir sehr gefallen, Biologie und Spanisch waren hingegen nicht so meins.


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