Mit Simon Falette stellt sich der nächste Adler dem privaten Fragebogen der Eintracht-Redaktion. Hier lernt ihr den dreifachen Familienvater besser kennen!

An welchem Ort würdest du gerne leben?
Dubai.

Dein Lieblings-Urlaubsziel?
Dubai und Afrika.

In welcher Musikgruppe wärst du am besten aufgehoben?
In einer afrikanischen Band vielleicht. Das höre ich zumindest sehr gerne. Dazu karibische Musik.

Auf welche Leistung neben dem Fußball bist du besonders stolz?
Familie und Fußball – da ist nicht mehr viel Zeit, um andere Dinge herausragend zu können. Ich habe drei Kinder (lacht).

Dein liebster Ort ihn Frankfurt?
Natürlich die Commerzbank-Arena!

Dein Lieblingssport nach dem Fußball (aktiv oder im Fernsehen)?
Fußball und Leichtathletik.

Wie viele Geschwister hast du? Haben sie sportliche Talente?
Ich habe zwei Schwestern und einen Bruder. Eine Schwester hat Leichtathletik gemacht, die andere spielt Basketball. Aber sie ist noch jung – mal schauen, wie weit sie kommt.

Schon mal Handkäs‘ mit Musik gegessen oder Apfelwein probiert?
Nein. Ich trinke keinen Wein. Und Käse mag ich nicht.

Wie lautet dein Spitzname und wie ist er entstanden?
Als ich jung war, haben sie mich „Fafa“ genannt.

Steckt eine besondere Geschichte hinter der Auswahl deiner Rückennummer?
Ich spiele immer mit der Nummer drei, nur in Metz hatte ich die Nummer sechs. Die drei hat auch mein Vater während seiner Profikarriere (ein Einsatz in der zweiten Liga, später Trainer u.a. in Tours; Anm. d. Red.) immer getragen. 

Was war das Kurioseste, das dir jemals beim Fußball passiert ist?
Als wir mit der Eintracht im Oktober ein Freundschaftsspiel hatten, habe ich mein Trikot vergessen. Ich war zunächst auf der Bank und wusste, dass ich in der zweiten Halbzeit spiele. Also habe ich mein Trikot in der Umkleidekabine gelassen. In der Pause sind wir nicht reingegangen, und ich vergas, dass mein Trikot noch dort war. Also habe ich in Branes (Branimir Hrgota; Anm. d. Red.) Trikot angefangen.

Dein schönster Sieg?
Der DFB-Pokalsieg mit der Eintracht. Ich war nicht auf dem Platz, aber die Erlebnisse rund um diesen Sieg waren sehr, sehr schön.

Deine bitterste Niederlage?
Es war keine echte Niederlage, aber vom Spielverlauf her war es gefühlt so. Das war das 2:2 gegen Schalke zuhause in der vergangenen Saison. Wir haben 2:0 geführt, und in der Schlussphase haben wir zwei Tore zum Ausgleich kassiert. Das war richtig bitter.

Deine Erinnerungen an dein erstes Profispiel?
Das war für den FC Lorient, es war vor fast genau sieben Jahren. Wir haben zuhause gegen Lille gespielt, eine große Mannschaft zu dieser Zeit. Sie waren Tabellendritter, bei ihnen haben Joe Cole und Eden Hazard gespielt. Wir haben 0:1 verloren. Es war mein einziger Einsatz in dieser Saison in der Liga.

Welches Tor von dir hätte die Auszeichnung „Tor des Monats“ verdient – und warum?
Vor fast genau einem Jahr habe ich mein bislang einziges Tor für die Eintracht gemacht. Gegen Köln habe ich zum 3:1 getroffen. Ein sehr gutes Gefühl, denn das Stadion hat gekocht. Schöner war von der Entstehung vielleicht nur ein Tor, das ich für Metz vor zwei Jahren gegen meinen Ex-Klub Lorient gemacht habe. Nach einer Ecke habe ich den Ball auf den rechten Fuß bekommen, mit links noch einmal berührt und dann aus der Drehung mit links per Dropkick genau ins Eck geschossen. Es war das 1:0, wir haben 3:3 gespielt.  

Vervollständige bitte diesen Satz: Ein Leben ohne Fußball wäre…
…schwierig. Ich wäre verloren (lacht).

Was gehört bei dir zum Frühstück?
Milch, am besten mit Müsli.

Als Kind war dein Berufswunsch?
Ich wollte wie mein Vater sein – Profifußballer.

Deine Lieblingsapp?
Instagram.

Jeans oder Jogginghose?
Jogginghose.

Flutlicht oder klassisches 15.30 Uhr-Spiel?
15.30 Uhr-Spiel.

Wie viele Sprachen sprichst du fließend?
Französisch natürlich. Dazu ein bisschen Englisch und ein bisschen Deutsch. Mein Deutsch verbessert sich stetig, aber es ist nicht einfach. (Während des Interviews kommen alle drei Sprachen zum Einsatz; Anm. d. Red.)

Welche Position hast du in der Jugend gespielt?
Ich habe als Stürmer angefangen, dann auf der linken Seite gespielt.

Welches Fach hast du in der Schule besonders gemocht – und welches gar nicht?
Wirtschaft habe ich sehr gemocht, Erdkunde eher nicht.

Dein härtester Gegenspieler bisher?
Thiago von den Bayern. Er ist für mich der beste Mittelfeldspieler der Welt.

Welcher Teamkollege hat den meisten Humor?
Wir haben insgesamt eine sehr lustige Mannschaft. Ich würde Jetro, Johnny und Séb hervorheben.


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