Die Nationalteams mit Frankfurter Beteiligung waren am Montag so richtig in Torlaune. Nur einer ging leer aus.

Das einzige enttäuschte Gesicht war jenes von Taleb Tawatha, der mit Israel in Polen 0:4 verlor. Der Linksverteidiger sah die erste Niederlage im vierten EM-Qualifikationsspiel von der Bank aus. Ebenfalls nicht zum Einsatz kam Frederik Rönnow, dessen dänische Nationalmannschaftskollegen 5:1 gegen Georgien gewannen und nach zwei Unentschieden mit dem ersten Sieg auf Platz zwei der Gruppe D vorrückten.

Genau wie Israel in Gruppe G. Doch der Vorsprung ist nach dem 4:1 Österreichs in Nordmazedonien auf einen Punkt geschmolzen. Den Torreigen eröffnete Martin Hinteregger unfreiwillig mit einem Eigentor in der 18. Minute, ehe seine Landsleute den ungefährdeten Kantersieg herausschossen. Der Frankfurter Innenverteidiger kam erneut 90 Minuten zum Einsatz.

Serbien mit Wiedergutmachung, Trapp in Mainz

Nicht ganz über die volle Distanz spielten Filip Kostic und Luka Jovic während des lockeren 4:1 von Serbien über Litauen. Während Linksaußen Kostic nach 70 Minuten für Andrija Zivkovic vom Platz ging, blieb Angreifer Jovic bis zur 87. Minute auf dem Rasen, ehe Aleksandar Katai eingewechselt wurde. Der baldige Madrilene besorgte außerdem das zwischenzeitliche 3:0 in der 35. Minute. Mijat Gacinovic erhielt eine Pause. Somit konnte sich Serbien ein klein wenig für das vorangegangene 0:5 in der Ukraine rehabilitieren und liegt mit vier Zählern auf Rang drei der Gruppe B.

Derweil hielt sich die deutsche Nationalmannschaft am Samstag beim 2:0 in Weißrussland erneut schadlos und kann heute gegen Estland den dritten Sieg im dritten Spiel landen. Die Gäste liegen punktlos sechs Zähler hinter dem Gruppenzweiten Deutschland, das vor dem Aufeinandertreffen am Dienstag, 20.45 Uhr, in Mainz auch Kevin Trapp in seinen Reihen weiß. Dagegen wird Ante Rebic für das zeitgleich stattfindende Freundschaftsspiel Kroatiens gegen Tunesien voraussichtlich weiter angeschlagen ausfallen.

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