Am späten Donnerstagnachmittag absolvieren die Adler die vierte Trainingseinheit binnen 48 Stunden.

Unter den 16 Feldspielern und drei Torhütern auf dem Rasen vor der Commerzbank-Arena tummelte sich unter anderem auch André Silva. Der Neuzugang vom AC Milan bekam sogleich einen Crashkurs der Frankfurter Athletikschule, als sich die Akteure unter Anleitung der Athletiktrainer Markus Murrer und Martin Spohrer einem vierstufigen Stabilisationszirkel unterzogen. Der Rest des Aufgebots trainierte aus Gründen der Belastungssteuerung individuell.

Doch schon nach einer Viertelstunde kamen die Bälle ins Spiel. Aufgeteilt in zwei Achtergruppen feilten die Profis an Passstärke und Laufwegen, ehe Angriffszüge auf dem Plan standen – Torabschluss inklusive. Immer wieder kombinierten sich die Adlerträger über die Außenbahnen, um anschließend eine größtmögliche Strafraumpräsenz herzustellen. Da durfte Torjäger Silva natürlich nicht fehlen, der dem Torwarttrio die Dinger ein ums andere Mal gekonnt um die Ohren jagte.

Testspiel vor der Brust

Im Kreuzfeuer standen die Schlussmänner schließlich auch beim Shoot-out von der Strafraumkante. Letzter Mann an Deck: Captain David Abraham. So viel ist nach dem intensiven Programm der vergangenen beiden Tage sicher: An Kraft haben die Akteure kurzzeitig möglicherweise eingebüßt, an Ehrgeiz wiederum in keiner Weise.

Schon am Freitagvormittag findet dich nächste Schicht statt, diesmal unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Die Frankfurter Jungs zu Gesicht bekommt ihr dafür am Abend, ab 20 Uhr, beim Freundschaftsspiel gegen die BSG Chemie Leipzig. Sei es in der PSD Bank Arena oder live auf EintrachtTV.


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