Vor der großen Filmpremiere der Eintracht durfte der Rote Teppich und die dazu gehörigen Interviews mit den Protagonisten nicht fehlen . In einem Punkt sind sich alle einig.

Fredi Bobic: "Der Film ist sehr emotional, unheimlich gut produziert und hat mir extrem gut gefallen. Entscheidend ist aber der Inhalt. Der Film war ehrlich und von den Verantwortlichen wirklich gut gemacht. Durch die ehrlichen Worte von Spielern und Funktionären erhält der Film eine großartige Authentizität."

Peter Fischer: "Ich hätte nicht gedacht, dass mich die Geschichte nochmal so mitreißen würde, das ist irre! Ich bin wirklich niemand, der bei jeder Kleinigkeit anfängt zu weinen, aber zum Glück war es während des Films dunkel… Großes Kompliment an die Macher, dieser Film ist Pflicht!"

Jan Zimmermann: "Der Film ist ein absolutes Muss für jeden, dessen Herz für die Eintracht schlägt, aber auch für jeden Fußballfan, weil er jene Emotionen beinhaltet und Dramatik transportiert, die dieses Spiel und der Pokalwettbewerb mit sich bringen. Das führt einem nochmal vor Augen, wie wenig unser kleines Gehirn eigentlich auf einmal verarbeiten kann. Dadurch wird einem eine Tragweite bewusst, die man im ersten Moment gar nicht verarbeiten kann. Selbst ein halbes Jahr später bekommt man Gänsehaut, hat Tränen in den Augen und ist hin und weg. Der Film transportiert all die Facetten des Pokals: Emotionen, Fans, Verantwortliche Mannschaft, Trainer. Ich würde fast so weit gehen und sagen: spektakulär!"

Lukas Hradecky: "Das Jubelinterview am Ende des Films war vielleicht meine beste Leistung an diesem Abend (lacht). Der schönste Moment war sicher, als Mijat fast vom eigenen Sechzehner auf das leere Tor zugelaufen ist, den Ball reingemacht hat und wir alle hinterhergerannt sind. Diesen Moment vergesse ich nie. Vor allem ist es für mich Neuland, auf der Leinwand zu erscheinen, ein so guter Schauspieler bin ich eigentlich nicht. Es hat sich angefühlt, als hätte ich die 90 Minuten nochmal auf dem Platz gestanden und all die Tore und Situationen abermals erlebt. Nicht zu vergessen all die Interviews und Hintergrundinformationen, etwa von Kevin-Prince Boateng, Marco Russ und Niko Kovac."

Danny Da Costa: "Ich bin sicher nicht der geborene Schauspieler. Aber die ganze Sache an sich ist etwas sehr Besonderes. Allein die Geschichte, die dahinter steckt, ist der Wahnsinn. Auch war es schön, die alten Kollegen wie Lukas wieder zu sehen. In der Sequenz, als Mijat auf das leere Tor sprintet, hat jeder auf dem Rasen und den Rängen realisiert, was wir gerade erreichen."

Niko Kovac: "Da ich über zwei Jahre in Frankfurt gelebt habe, ist mir das Gefühl, heute hier zu sein zu dürfen, nur allzu vertraut. Ich habe die Stadt gestern und heute besucht und bin absolut glücklich. Die Premiere und die folgenden Aufführungen sind für alle ein absolutes Highlight. Diese Geschichte hat sich in mein Herz gebrannt. Wenn ich davon spreche, kommen automatisch Emotionen hoch. Dafür sind wir Sportler und vor allem Menschen, das gehört zum Leben dazu. Ich bin froh, dass wir alle Zeitzeugen davon sein dürfen, den Pokal nach 30 Jahren nach Frankfurt geholt zu haben. Das kann uns keiner mehr nehmen. Deswegen wünsche ich mir, dass nicht nur wir diesen Film sehen, sondern alle Eintrachtler. Es ist ein tolles Erlebnis, ein tolles Gefühl mit vielen Emotionen. Deshalb möchte ich allen danken, die das möglich gemacht haben. Dieser Film darf keine Ausnahme für Adlerträger bleiben, sondern muss für alle Fußballliebhaber zu sehen sein."

Alle wichtigen Informationen zum Film findet ihr hier.

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