Nach dem 4:0-Erfolg in der UEFA Europa League gegen Marseille will die Eintracht ihre Erfolgsserie in der Bundesliga gegen den VfL Wolfsburg ausbauen.

Das Duell zwischen den Adlerträgern und dem VfL Wolfsburg am 1. Advent ist jenes des Tabellendritten der Bundesliga gegen den -neunten. Während die Eintracht 23 Punkte auf dem Konto hat, sind es bei den Wölfen aus der Autostadt 15. Das Team von Cheftrainer Adi Hütter will auch gegen Wolfsburg seine tolle Serie von sieben Bundesligaspielen ohne Niederlage bei sechs Siegen und einem Remis ausbauen.

Vorsicht vor den Wölfen

Aber Vorsicht vor der Mannschaft von Coach Bruno Labbadia: Die Wolfsburger haben sich in der jüngeren Vergangenheit in Frankfurt als schwerer Gegner erwiesen, der stets hinten wenig zuließ und vorne eiskalt zuschlug. Obwohl der VfL in beiden Partien nicht das bessere Team war, konnten die Grün-Weißen die jüngsten Begegnungen in der Commerzbank-Arena mit 1:0 und 2:0 für sich entscheiden.

Auch die Gesamtbilanz der beiden Vereine gegeneinander in der Bundesliga spricht für die Niedersachsen: Von den bisherigen 32 Spielen gewann Wolfsburg die Hälfte, sechs Mal siegte die SGE, zehn Mal trennte man sich mit einem Unentschieden. Diese Statistik will die Eintracht an diesem Sonntag unbedingt aufbessern und den ersten Heimsieg gegen die Wölfe seit Januar 2016 einfahren. In Anbetracht der bestechenden Form der Adlerträger sicherlich kein Ding der Unmöglichkeit; durch das 4:0 in der UEFA Europa League gegen Olympique Marseille unter der Woche ist die Eintracht seit nunmehr elf Pflichtspielen ungeschlagen. Und dass negative Serien da sind, um gebrochen zu werden, unterstrich die Hütter-Elf ja auch jüngst beim Erfolg in Augsburg. 

Erinnerungen an Dreierpack von Alex Meier

Beim letzten Heimerfolg gegen Wolfsburg, vor fast drei Jahren, bezwang die Eintracht den VfL nach einer turbulenten zweiten Halbzeit und einem 0:1-Rückstand noch mit 3:2. Alle drei Treffer für die Adlerträger erzielte Alex Meier. Das Siegtor nach feiner Vorarbeit von Marco Fabián fiel erst in der Nachspielzeit. Gegen ein ähnlich spektakuläres Aufeinandertreffen hätten wir auch diesmal nichts einzuwenden, wenngleich es gerne auch weniger spannend zugehen darf.

Zum Spiel

Anstoß: Sonntag, 2. Dezember 2018, 18 Uhr, 13. Spieltag 2018/19
Stadion: Commerzbank-Arena, Frankfurt

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