Lucas Torró lässt den Sieg in Freiburg Revue passieren und blickt auf seinen ersten Bundesligaauftritt im Frankfurter Stadtwald.

Lucas, du hast am Wochenende dein Bundesligadebüt gefeiert und dabei gleich einen Sieg mit dem Team geholt. Was war das für ein Gefühl?
Ich freue mich sehr, dass ich mein Debüt in einer der besten Ligen der Welt mit einem Sieg vergolden konnte. Dieser Erfolg ist positiv für die Mannschaft und auch für mich persönlich. Die Integration schreitet bei mir immer weiter voran, das Selbstvertrauen wächst und ich fühle mich gut.

Was war ausschlaggebend dafür, dass ihr die Partie in Freiburg für euch entscheiden konntet?
Besonders die Niederlage im DFB-Pokal hat natürlich geschmerzt. Das war ein schwerer Schlag für uns, auf den eine harte Woche gefolgt ist. Wir haben uns unmittelbar nach der Niederlage aber fest vorgenommen, in Freiburg eine Reaktion zu zeigen. Da Freiburg eine kampfstarke Mannschaft und eine harte Nuss ist, war uns aber klar, dass wir dafür 100 Prozent abrufen müssen. Das ist uns gelungen, am Ende haben wir uns durchgebissen und auch verdient gewonnen.

Wie ist die Stimmung im Team?
Der Sieg in Freiburg hat uns natürlich gut getan. Wir haben dieses Erfolgserlebnis gebraucht. Das hat uns Selbstvertrauen gegeben und neue Kräfte freigesetzt. Außerdem haben wir nun das erste Heimspiel vor der Brust. Ich habe mir sagen lassen, dass die Stimmung am Samstag super werden wird. Kein Vergleich zum Supercup. Dementsprechend ist die Vorfreude riesengroß.

Wenn du mal nicht auf dem Fußballplatz stehst: Welche Hobbys hast du sonst noch?
Ich höre sehr gerne Musik und lese gerne. Zudem habe ich in Spanien ein sportwissenschaftliches Studium begonnen, mit dem ich mich ab und zu befasse. Wenn ich in meiner Freizeit Sport mache, spiele ich am liebsten Tennis. Darüber hinaus nutze ich die freien Minuten natürlich auch, um regelmäßig mit meiner Familie und meinen Freunden in der Heimat zu telefonieren.

Wie lauten deine Ziele für die Saison?
Ich denke, es ist sinnvoll, sich vor allem auf kurzfristige Ziele zu konzentrieren. Das heißt für mich, dass ich mich bestmöglich auf die nächste Partie vorbereiten und diese gewinnen möchte. In dieser Woche wollen wir also unbedingt das Heimspiel gegen Werder Bremen erfolgreich gestalten, wofür wir momentan hart arbeiten. Dabei versuche ich, meinen Teil beizutragen und immer 100 Prozent zu geben.


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