Am Montag stand für die eSports-Adlerträger die Partie gegen den VfL Wolfsburg an. Andi Gube und Maik Kubitzki brachten ihre bisher beste Saisonleistung und besiegten die topbesetzten Wölfe mit 7:1.

VfL Wolfsburg – Eintracht Frankfurt 1:7 (1:3, 2:2, 1:2)

Entgegen der vergangenen Wochen und vor allem entgegen des Normalfalls in der Virtual Bundesliga entschied sich der Gastgeber dazu, mit dem Doppel in den 5. Spieltag zu starten. Das Zwei-gegen-zwei fand, sehr zum Vorteil Maiks und Andis, auf der PlayStation 4 statt, auf der die Jungs eingespielt sind. In der 14. Minute mussten die Adlerträger durch Steffen den ersten Rückschlag hinnehmen, doch Andi und Maik ließen sich davon wenig beeindrucken und glichen nach einem schönen Spielzug in der 25. Minute durch Goncalo Paciencia aus. Das Spiel war wieder offen und die Eintracht gewann mehr Spielanteile, die sie jedoch weder im Rest der ersten Halbzeit, noch am Beginn der zweiten Halbzeit in Tore ummünzen konnten. Kurz vor Spielende sah es fast so aus, als würden die Wölfe das Spiel für sich entscheiden, doch durch starke Frankfurter Abwehrarbeit und einen grandiosen Pass in die Spitze jubelten Andi und Maik spät im ersten Spiel. In der dritten Minute der Nachspielzeit gelang der Ball zu Bas Dost, der in die Mitte auf Paciencia ablegte. Der Portugiese netzte mit einem satten Schuss ins kurze Eck ein, brach die Moral der Wolfsburger und ließ Andi und Maik mit dem 2:1-Sieg die ersten drei Punkte des Spieltags verbuchen.

Den Schwung aus dem Sieg nahmen Andi und Maik in ihre Einzel mit. Mit Benedikt „Salz0r“ Saltzer stand für Andi auf der PS4 ein harter Brocken im Weg. Doch Andi merkte nach dem Doppel, dass heute mehr möglich war. Erneut waren es zwar die Wölfe, die in der 14. Minute durch Nmecha in Führung gingen, doch Andi hatte, wie schon im Doppel, etwas entgegenzusetzen und glich in der 19. Minute durch Dost aus. Kurz vor der Halbzeitpause belohnte sich Andi für seinen anhaltenden Offensivdrang und ging mit 2:1 in Führung. Torschütze – wie sollte es anders sein – Sturmtank Dost. In der zweiten Halbzeit prasselten weiter zahlreiche Angriffe auf das Wolfsburger Tor ein und Andi setzte durch Daichi Kamada in der 82. Minute den Schlusspunkt. „Nach dem Sieg im Doppel hatten wir einfach einen Lauf“, so Andi nach dem Spiel. „Ich hätte die Partie in der zweiten Halbzeit vielleicht sogar früher entscheiden können, aber mit dem 3:1 bin ich komplett zufrieden.“

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Die letzte Partie des Abends bestritt Maik Kubitzki, dessen Spiel sich zu einem offenen Schlagabtausch entwickelte, in dem lange kein Tor fiel. Doch wie schon in den ersten beiden Spielen waren es die Wölfe, die zuerst trafen. Wer dachte, dass das 1:0 in der 43. Minute den Halbzeitstand markierte, hatte die Rechnung jedoch ohne Maik und Dost gemacht. Eckball Filip Kostic, Dost stieg höher als alle anderen und traf mit dem Kopf zum 1:1-Halbzeitstand. Maik kam dann besser aus der Pause und ging in der 52. Minute durch Sow in Führung, konnte dem 2:2-Ausgleichstreffer von Nmecha in der 64. Minute jedoch kein weiteres Tor entgegensetzen. Das Fazit des Xbox-Spielers fiel nach dem Spiel positiv aus: „Das Spiel war zu jeder Zeit offen, weswegen das Unentschieden am Ende vollkommen in Ordnung ist. Dass wir gegen den VfL Wolfsburg am Ende 7:1 gewinnen, belohnt uns für das intensive Training der letzten Wochen und lässt uns optimistisch auf die nächsten Spieltage blicken.“

Am Donnerstag, 21. November, geht es beim Featured Match für die Adlerträger nach München, wo sie ihre Leistung von Montag am sechsten Spieltag gegen Leipzig bestätigen wollen. Ab 22.15 Uhr wird die Partie live auf ProSieben Maxx übertragen.

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