Seit dem gestrigen Dienstag befinden sich die Frankfurter Profis wieder im Mannschaftstraining. Das Trainerteam tariert die Belastung mit feinem Gespür.

So bot sich den Zaungästen in der Vormittagseinheit am Mittwoch ein wechselhaftes Programm. Aufgeteilt in zwei Achtergruppen, dazu drei Torhüter, ging es für die Adler wahlweise im Kleingruppenspiel oder Athletikteil in die Vollen, um in regelmäßig wiederkehrenden Abständen lockere Runden zu laufen oder beim Lattenschießen neben der Spannung auch die Stimmung hochzuhalten.

Überhaupt präsentierten sich die Hessen bei knackigen Temperaturen allesamt sehr kommunikativ, feuerten sich gegenseitig an, bejubelten gelungene Ballgewinne. Heiteres Gelächter hingegen, als Daichi Kamada eine zur Spielfeldabgrenzung dienende umgefallene Slalomstange partout nicht in den durchweichten Trainingsplatz zu stecken vermochte. Kollektiver Applaus, als es im dritten Anlauf endlich klappte. Umso griffiger präsentierte sich der Japaner unmittelbar danach als Balljäger im Zentrum der beliebten Rondo-Spielform. „Die Beine brennen“, rief Cheftrainer Adi Hütter seinen Schützlingen lobend zu und schickte sie auf eine der Laufrunden.

Derweil wirkten Marijan Cavar, Dejan Joveljic und Evan Ndicka nach der Rückkehr von der Nationalmannschaft noch nicht wieder mit, auch Simon Falette war erst dem aus Afrika kommenden Flieger entstiegen. Gelson Fernandes, Goncalo Paciencia und Almamy Toure übten nach dem Aufwärmprogramm noch individuell im Innern und sind zur nicht öffentlichen Nachmittagseinheit dazugestoßen – ganz im Sinne der optimalen dosierten Belastungssteuerung.


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