Die Eintracht beschließt die Hinrunde mit dem Gastspiel bei Aufsteiger und Schlusslicht SC Paderborn. Noch warten die Adlerträger auf den ersten Sieg in der Benteler-Arena.

Mehr als viereinhalb Jahre ist es her, dass die Eintracht und der SC Paderborn zum bislang letzten Mal in der Bundesliga aufeinandertrafen. Am 14. März 2015 – auf der Frankfurter Trainerbank saß damals noch Thomas Schaaf – bezwangen die Adlerträger den SCP im heimischen Stadion klar mit 4:0. Die Torschützen damals: Alex Meier, Marc Stendera, Stefan Aigner und Nelson Valdez. Keiner dieser Spieler steht heute noch bei der Eintracht unter Vertrag. Dafür standen seinerzeit Kevin Trapp und Timothy Chandler über 90 Minuten auf dem Platz, die auch heute noch oder wieder bei der SGE angestellt sind. Bei den Paderbornern immer noch dabei: Die Abwehrspieler Uwe Hünemeier und Christian Strohdiek.

Parallelen zwischen 2015 und 2019

Damals wie heute sind die Ostwestfalen Aufsteiger. Trotz vieler guter Leistungen und großem Kampf musste der Verein 2014/15 nach nur einer Saison direkt wieder den Gang in die Zweitklassigkeit antreten. Das soll in dieser Spielzeit anders werden. Dennoch rangiert die Mannschaft von Coach Steffen Baumgart nach 16 absolvierten Partien mit neun Zählern auf dem letzten Tabellenplatz. Die SGE ihrerseits will nach sechs sieglosen Bundesligaspielen und der bitteren 2:4-Heimniederlage gegen Köln in Paderborn unbedingt punkten, um doch noch mit einem versöhnlichen Ergebnis in die Winterpause zu gehen.

Es ist überhaupt erst die dritte Begegnung der beiden Vereine in der ersten Liga: Neben dem klaren 4:0 im Rückspiel der Saison 2014/15 konnten die Ostwestfalen das Hinspiel im eigenen Stadion mit 3:1 für sich entscheiden. Da auch das Zweitligaduell zwei Jahre zuvor mit 4:2 an die Paderborner ging, ist der SCP gegen die Frankfurter in der Benteler-Arena noch ohne Punktverlust. Das soll sich aus Sicht der Eintracht am kommenden Sonntag natürlich ändern.

Hinteregger gesperrt

Verzichten muss Adi Hütter auf Martin Hinteregger. Der österreichische Abwehrspieler sah gegen Köln die fünfte Gelbe Karte und muss nun für eine Partie aussetzen. Das Fehlen wiegt doppelt schwer: Schließlich zeigte Hinteregger zuletzt nicht nur beständig gute Leistungen im Abwehrverbund, sondern erwies sich auch als äußerst torgefährlich: Gegen Köln erzielte der 27-Jährige bereits sein sechstes Saisontor. So viele Treffer gelangen ihm insgesamt in den 103 Bundesligaspielen vor der Saison 2019/20. Kein Abwehrspieler in der Bundesliga kommt auf mehr Treffer. In Paderborn müssen also andere als Torjäger in die Bresche springen.

Zum Spiel

Anstoß: Sonntag, 22. Dezember, 18 Uhr, Bundesliga 2019/20, 17. Spieltag.
Stadion: Benteler-Arena, Paderborn.
HörtippEintrachtFM überträgt ab 17.50 Uhr live.

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