Der Film über den DFB-Pokalsieg der Eintracht 2018 feiert im Kinopolis eine nicht alltägliche Filmpremiere. Erinnerungen sind nicht die einzigen, die zurückkehren.

Ehe im Kinopolis Main-Taunus am Montagabend um 18 Uhr der Vorhang fiel, herrschte auf dem Roten Teppich des Foyers ein geselliges Treiben von Offiziellen, Gästen und Medienvertretern. Fotos mit dem Pott waren ebenso gefragt wie mit Attila und natürlich den vielzählig erschienenen Protagonisten des filmreifen Ereignisses vom 19. Mai 2018. Teile der aktuellen Mannschaft durften ebenso wenig fehlen wie geladene Helden. Aymen Barkok und Lukas Hradecky waren da, Niko und Robert Kovac waren aus München angereist. Zu den freundschaftlichen Weggefährten gehörte nicht zuletzt Sportvorstand Fredi Bobic, der unmittelbar vor dem Filmstart die über 550 Gäste im Saal 1 begrüßte und den Pokalsieg als „verbindenden Erfolg aller“ hervorhob.

Es war nicht das letzte Mal, dass an diesem Abend frenetischer Applaus aufbrandete. Auch während der 89-minütigen Gänsehautveranstaltung hielten mit zunehmender „Spieldauer“ die Hände immer weniger still und die Augen trocken. Sei es nach feurigen Ansprachen von Präsident Peter Fischer, ehrlichen Einblicken von Vorstandsmitglied Axel Hellmann, emotionalen Ausführungen vom Klublegende Charly Körbel, gewitzten Anekdoten von Kevin-Prince Boateng oder dem Jahrhundertlauf von Mijat Gacinovic. Als die Siegerehrung über die Leinwand flimmerte, gingen im Saal auf einen Schlag die golden-glitzernden Konfettikanonen los – der Flashback war perfekt.

Glaube, Wille, Disziplin

Im Gegensatz zum Triumph von Berlin ging es diesmal in die Verlängerung, als Niko Kovac, Lukas Hradecky, Marco Russ, Mijat Gacinovic und Ante Rebic die Bühne betraten und ihre Gedanken und Gefühle Revue passieren ließen. Bemerkenswert an dieser Stelle, wie der sichtlich gerührte Niko Kovac immer noch davon sprach, „was wir auf die Beine gestellt haben“ – sportlich und dokumentarisch. Am Ende wiederholte das lebenslange Mitglied der Eintracht vor Ort, was er bereits vor der Kamera als ausschlaggebende Erfolgsfaktoren genannt hatte: Glaube, Wille, Disziplin. Symbolträchtig war, wie sich ganz zum Schluss alle Beteiligten von den Funktionären über die Mannschaft bis zum Betreuerstab (u.a. war auch Analyst Marcel Daum gekommen) um das Pokalexemplar vor der Leinwand zum Gruppenfoto versammelten und der Eintracht im Wortsinn alle Ehre machten.

Auf den Geschmack gekommen? Dann haben wir gute Nachrichten für euch! Denn ab 4. Februar läuft das Wunder von Berlin auf den Leinwänden der Kinopolis-Standorte Main-Taunus (u.a. am 4. Februar gleich sieben Mal!), Gießen, Hanau, Aschaffenburg, Rhein-Neckar sowie in den Rex-Kinos Wetzlar. Eine DVD ist zudem in Planung.

Alle wichtigen Informationen zum Film findet ihr hier.

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