Rode spricht über die ungewisse Herangehensweise des Vitória SC, erklärt Fluch und Segen der vielen Spiele und meldet sich für Donnerstag einsatzbereit.

Sebastian, Trainingstag Nummer zwei in dieser Woche ist absolviert. Wie fühlst du dich?
Ich bin soweit wieder fit. Ich hatte im Spiel gegen Hertha kurz vor Schluss noch einen Schlag abbekommen, weswegen ich auch erst heute wieder mittrainieren konnte. Aber das ist für Donnerstag kein Problem.

Wie lief die heutige Einheit?
Insgesamt gut, ich bin auch wieder gut reingekommen. Das Wetter war heute auch in Ordnung mit wieder ein bisschen Sonne, die dazugekommen ist. Wir wollten viel dafür tun und konnten auch einiges einstudieren, um am Donnerstag Guimaraes zu schlagen.

Was nehmt ihr aus dem intensiven Schlagabtausch gegen die Hertha mit?
Dass wir es spielerisch deutlich besser gemacht haben, als in den Spielen davor. Wir haben auch deutlich mehr Chancen herausgespielt. Im letzten Drittel müssen wir noch konsequenter werden und es auch besser zu Ende spielen, vielleicht auch etwas mehr Kreativität walten lassen. Es waren aber grundsätzlich viele gute Sachen dabei.

Am Donnerstag steht das nächste Flutlichtspiel bevor. Wie groß ist die Vorfreude auf das Spiel gegen Guimaraes?
Ich freue mich ungemein darauf. Das wird wieder ein toller Fußballabend mit hoffentlich einem Happy End für uns, sodass wir uns für die K.o.-Phase qualifizieren. Ich bin sicher, dass es wie immer in Frankfurt ein geiler Europapokalabend wird.

Was wird nötig sein, um Guimaraes zu schlagen?
Schon im Hinspiel war es sehr schwer, dort zu gewinnen. Vitória hat keine schlechte Mannschaft, ist technisch sehr, sehr gut. Sie sind zwar schon ausgeschieden, wollen sich aber hier sicher nicht abschlachten lassen und auch nochmal ein gutes Gesicht zeigen. Für uns gilt es einfach, unsere Leistung auf den Platz zu bringen. Dann bin ich mir sicher, dass wir gewinnen werden.

Siehst du im feststehenden Vorrundenaus des Gegners mehr Chancen oder Risiken?
Das lässt sich nie wirklich genau beurteilen. Es kommt auf die Mentalität des Gegners an und wie sich die Mannschaft präsentieren möchte. Von daher können sie auf der einen Seite befreit aufspielen, auf der anderen Seite geht es für sie nicht mehr alles. Dann möchte sich erst recht niemand verletzen. Aber das wird sich am Donnerstag zeigen. Wir sind gut beraten, uns auf unsere eigene Leistung zu konzentrieren.

Eine Englische Woche jagt die nächste. Wie gehst du damit um?
Auf der einen Seite freuen wir uns natürlich, dass wir so viele Spiele haben. Dadurch trainiert man etwas weniger. Aber es zehrt natürlich irgendwann schon in gewisser Weise an den Kräften, gerade wenn es draußen kälter wird. Nichtsdestotrotz haben wir bisher in jedem Spiel eine sehr gute Laufleistung gezeigt, wir haben eine fitte Mannschaft und können entsprechend auch die letzten vier Spiele nochmal Gas geben.


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