Vor dem Abschlusstraining betont der Cheftrainer die Bedeutung des Heimspiels gegen Wolfsburg, warnt vor Weghorst und erklärt seine personellen Überlegungen.

Cheftrainer Adi Hütter freut sich auf das Restprogramm bis zum Jahresende.
Cheftrainer Adi Hütter freut sich auf das Restprogramm bis zum Jahresende.

Adi Hütter über…

…die rechte Innenverteidigung: Almamy Toure hat in dieser Woche das Mannschaftstraining aufgenommen. Die Möglichkeit besteht, dass er von Anfang an spielt oder auf der Bank sitzt. Er war vier Wochen verletzt, wir haben acht Spiele in 30 Tagen. Deshalb werde ich bis morgen darüber nachdenken. Auch Martin Hinteregger kann die Position spielen. Einer von beiden wird es sein.

…die Länderspielpause: Seit Donnerstag sind wieder alle dabei, die Nationalspieler haben in der Qualifikation Erfolgserlebnisse gefeiert. Jetzt freuen wir uns auf das Restprogramm in Bundesliga und Europa League. Ich habe das Gefühl, dass wir körperlich in einem sehr guten Zustand sind. Das haben die vergangenen Wochen gezeigt, auch wenn wir der Bundesligist mit der höchsten Belastung sind. In Freiburg konnten wir selbst eine Halbzeit in Unterzahl mindestens Paroli bieten. Das stimmt mich zuversichtlich, dass wir in den kommenden Wochen in der Lage sind, um so viele Punkte wie möglich zu kämpfen.

…den VfL Wolfsburg: Beide Vereine befinden sich tabellarisch auf Augenhöhe. Wolfsburg ist unglaublich gut gestartet, war zum Start wettbewerbsübergreifend am längsten ungeschlagen. Aktuell befinden sie sich in einer Phase, in der sie ein paar Mal nicht gewinnen konnten und drei Mal nicht getroffen haben. Dann gibt es sicher einfachere Aufgaben, als bei der stärksten Heimmannschaft anzutreten. Auf der anderen Seite stellt der VfL mit zehn Gegentoren die beste Defensive. Wir müssen ihre Grundordnung abwarten, aber ich kenne Oliver Glasner und erwarte, dass er uns seinen Stil aufdrücken möchte. Insgesamt erwarte ich ein attraktives Spiel, weil zwei nach vorne gerichtete Mannschaften aufeinandertreffen, die Spieler mit hoher Qualität in ihren Reihen haben.

…Wout Weghorst: Ein Mittelstürmer, der sehr einfach spielt, die Bälle gut festmachen kann und danach den Weg in die Box sucht. Er ist Bas Dost sehr ähnlich. Er versucht schnell, mit nur einem Kontakt zu spielen. Spieler, die wie er einfach und schnörkellos spielen, sind nicht einfach auszuschalten. Er hat gute Laufwege auf den ersten Pfosten, ist kopfballstark und schwer zu stoppen.

…die Stürmerfrage: Die Besetzung entscheide ich immer im Zusammenhang mit den kommenden Aufgaben. Auch Form und Fitnesszustand spielen eine Rolle. Wichtig ist mir, dass jeder mit jedem zusammenspielen kann und alle harmonieren, wodurch sich mir viele Optionen bieten, zu denen ich auch Dejan Joveljic zähle. Er hat in der Nationalmannschaft zuletzt drei Tore erzielt. Dass er Zeit brauchen würde und diese bei uns erhält, war klar. Das war beispielsweise bei Luka Jovic nicht anders. Welche zwei Stürmer auflaufen werden, entscheide ich am Samstag.


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