Die Beteiligten sind mit dem Ergebnis wie mit der Leistung unzufrieden. Nichtsdestotrotz gilt jetzt: Abhaken und punkten!

Cheftrainer Adi Hütter: Wir haben eine große Chance liegen gelassen. Das müssen wir erst einmal verdauen. Ich hätte mir auch für unsere Fans einen Sieg gewünscht. In der ersten Halbzeit hatten wir die größte Chance, um in Führung zu gehen. Nach dem Doppelschlag war es gegen defensiv starke Mainzer schwer. Mainz hat verdient gewonnen. Nun kommt es in München zum Showdown. Wir haben dort unsere letzte Chance und wollen uns für den internationalen Wettbewerb qualifizieren. Darauf werden wir uns intensiv vorbereiten und die Mannschaft wieder frisch machen, damit wir bei den Bayern noch unsere Ziele erreichen. Wir wollen uns trotz Außenseiterchancen noch den Zähler in München holen. Die Bayern sind zu Hause eine Macht, aber wir haben nicht zuletzt in London gezeigt, dass wir auch bei einem Top-Team ein gutes Auswärtsspiel abliefern können.

Gelson Fernandes: Ich denke, wir hätten ein Tor machen können, haben dann aber zwei einfache Gegentore innerhalb von fünf Minuten kassiert. Mit dem Rückstand wurde es dann schwer. Wir haben nochmal alles probiert, haben aber leider verloren und müssen nochmal punkten, um in den Europapokal einzuziehen. Mainz hat es gut gemacht und war in der zweiten Halbzeit besser. Sie haben den Sieg verdient. Ich möchte mich an dieser Stelle nochmal unseren Fans ein großes Dankeschön aussprechen. Wie sie uns in dieser Saison auswärts und zuhause unterstützt haben, ist einfach Wahnsinn. Sie sind immer für uns da!

Danny Da Costa: Wir haben nach der Pause zwei Mal nicht konsequent verteidigt, insgesamt aber nicht viel zugelassen, dazu unsere Chancen nicht genutzt. Über 90 Minuten waren wir nicht so schlecht. Aber wenn du die Chancen nicht nutzt und hinten nicht konsequent verteidigst, kann solch ein Spiel kippen. Natürlich wollten wir gewinnen, vielleicht mit einem Tick zu viel Risiko. Das 0:2 ist bitter, weil wir in Überzahl waren. Das tut weh, ist aber nicht zu ändern. Wir müssen das aufarbeiten, analysieren, die Kräfte bündeln, den Kopf freibekommen und besser machen. Die 120 Minuten gegen Chelsea hat man in manchen Situationen schon gemerkt. Aber wenn man erstmal in die Partie gefunden hat, läuft es meist von selbst. Die Mannschaft ist insgesamt in einer guten physischen Verfassung. Wir haben schon einige schwere Gegner bezwungen. Wir möchten in München unser Spiel durchdrücken und nochmal alles zeigen. Wir haben uns diese Situation hart erarbeitet und wollen sie nicht wegwerfen. Wir wissen, wie schwer die Aufgabe wird und dass Bayern auch punkten muss. Darauf können wir aber keine Rücksicht nehmen.

Martin Hinteregger: Wir hatten heute eine große Möglichkeit, nächste Saison international zu spielen. Deswegen schmerzt die Niederlage extrem. Wir müssen am Samstag nochmal alles raushauen. Das hätten wir auch getan, wenn wir heute gepunktet hätten. Wir wissen, dass am letzten Spieltag noch viel passieren kann. Viele Ergebnisse waren bis hierhin kurios. Deswegen ist sowohl nach oben als auch nach unten sehr viel möglich. Wir müssen den Kopf freikriegen und nochmal alles reinhauen. Wir haben alle gesehen, wie geil es ist, durch Europa zu fliegen und internationale Spiele zu bestreiten. Wir wollen das nächstes Jahr unbedingt wieder erleben. Deswegen sehe ich keine Schwierigkeiten, nochmal alles aus uns herauszuholen. Trotz der Niederlage freue ich mich auf das Saisonfinale!

Simon Falette: Jetzt herrscht Enttäuschung und Frust. Das darf uns bei diesen Fans und dieser Kulisse nicht passieren. Vielleicht war es schwierig, das Aus gegen Chelsea aus den Köpfen zu bekommen. Aufgrund der gestrigen Ergebnisse hatten wir sogar die Möglichkeit, die Teilnahme an der Champions League nahezu perfekt zu machen. Jetzt müssen wir die Punkte bei den Bayern holen. Rechnerisch ist weiter alles möglich. Bayern muss auch punkten. Heute waren wir Favorit und haben verloren. Nächste Woche ist Bayern Favorit. Dann wollen wir den Spieß umdrehen. Es gab Fehler, die wir sonst nicht machen. Aber jetzt machen wir uns an die Arbeit, haben eine Woche Zeit, um die Fehler abzustellen und in München ein Topspiel hinzulegen.

Sandro Schwarz: Wir haben eine sehr gute Auswärtsleistung gezeigt. Schon in der ersten Hälfte hatten wir einige gute Angriffe. Da war unsere Kontersicherung allerdings nicht so gut, sodass die Eintracht einige gute Gelegenheiten hatte. Im zweiten Abschnitt haben wir das Spiel mit dem Doppelschlag dann für uns entschieden haben. Wir freuen uns sehr über den Dreier, fühlen aber auch mit der Eintracht und drücken die Daumen, dass sie in der kommenden Woche ihr Ziel erreicht.

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