Als erster Eintracht-Spieler knackte Danny Da Costa die magische Marke von 50 Pflichtspielen innerhalb einer Saison.

Als notwendige Grundlage diente zu dieser Leistung natürlich zunächst die 14 Begegnungen andauernde internationale Präsenz der gesamten Mannschaft, die diese Anzahl an Einsätzen überhaupt erst ermöglichte. Als hinreichende Rechtfertigung für das schier grenzenlose Vertrauen in den Flitzer von der rechten Außenbahn dienen wiederum zahlreiche Fakten:

In der sprintstärksten Mannschaft der abgelaufenen Bundesligasaison liegt der 25-Jährige mit 1.047 an der Spitze, ebenso was die die gelaufene Gesamtstrecke von 369 Kilometern anbelangt. Besonders bemerkenswert ist, dass der 1,87-Meter-Mann jede seiner 50 Begegnungen von Anfang an bestritt und nur drei Mal den Schlusspfiff nicht auf dem Rasen miterlebte: Bei der 0:1-Niederlage in Berlin war nach 81 Minuten Schluss, beim 1:6 in Leverkusen nach 74 Minuten und beim 2:0 zuhause gegen Apollon Limassol nach 57 Minuten. Macht wettbewerbsübergreifend insgesamt 4.472 Minuten. Dahinter folgen Kevin Trapp (4.048) und Filip Kostic (3.994). Neben der offensichtlichen physischen Extraklasse in puncto Ausdauer und Robustheit sei nicht zu vergessen, dass die goldene Quote auch aufgrund ausbleibender Sperren zustande kam: Bundesliga, UEFA Europa League, DFB-Pokal und DFL-Supercup zusammengerechnet sah Da Costa nur eine einzige Gelbe Karte, trotz (auf Ligaebene) 30 Fouls am Gegner, womit er teamintern immerhin an vierter Stelle steht. 

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