Gegen den SC Freiburg debütiert es sich für Adlerträger seit neuestem besonders gerne, wie der Faktencheck erklärt.

Wetter
Meteorologisch sind in jedem Fall klare Verhältnisse zu erwarten: Eitel Sonnenschein auf der einen, Temperaturen am Gefrierpunkt auf der anderen Seite.

Verkaufte Tickets
Stand Freitag waren 48.500 Karten verkauft.

Maskottchen
Das rot-weiß gefärbte Füchsle unterstützt den Sportclub schon seit 1993. Der Linksfuß und Kopfballspezialist trägt die Rückennummer vier und hat seine Ausbildung an der Freiburger Fußballschule genossen. Die frühere Comicfigur misst im echten Leben seit 2011 knapp zwei Meter.

Sperren
Alle Akteure sind spielberechtigt.

Verletzungen
Den Hausherren fehlen die verletzten Nelson Mandela Mbouhom und Lucas Torró sicher. Allan Souza, Timothy Chandler und Mijat Gacinovic stehen zwar wieder im Mannschaftstraining, sind für den Spieltag aber zumindest fraglich.

Den Gästen fehlen aller Voraussicht nach Amir Abrashi (Trainingsrückstand), Nicolas Höfler (Innenbandanriss im Knie), Florian Kath (Leiste), Tim Kleindienst (Meniskus-OP) und Roland Sallai (Adduktorenreizung). Auch der nach Kreuzbandriss wiedergenesene Brandon Borrello scheint für Samstag keine Option zu sein.

Wiedersehen
Mit Luca Waldschmidt schlägt ein alter Bekannter im Stadtwald auf. Der Topscorer der Gäste (fünf Tore, vier Vorlagen) spielte bis 2016 insgesamt sechs Jahre für seinen Ausbildungsklub, für den er seine ersten 15 Bundesligapartien bestritt. Auf der Gegenseite absolvierte Gelson Fernandes in der Spielzeit 2013/14 insgesamt 30 Bundesligaspiele für den SC Freiburg.

Schiedsrichter
Sven Jablonski war seit der Saison 2017/18 in der Bundesliga 14-mal an der Pfeife. Der 28-jährige Bankkaufmann aus Bremen leitete in dieser Saison bereits die Frankfurter Auswärtsbegegnungen mit Mönchengladbach (1:3) und Stuttgart (3:0). Ihm assistieren an den Seitenlinien Johann Pfeifer und Jan Neitzel-Petersen. Vierter Offizieller ist Martin Petersen. Robert Schröder fungiert als Videoassistent.

Serien
Alle fünf Saisonsiege gelangen dem Sport-Club, nachdem er 1:0 in Führung gelegen hatte. Kassierten die Breisgauer hingegen das erste Tor, sprangen nur noch zwei Punkte heraus. Die Eintracht  verlor nach eigener Führung letztmals im Mai 2017, die vergangenen sieben Spiele nach eigener Führung endeten alle siegreich.

Historische Duell-Bilanz
Die 29 Bundesligavergleiche seit dem erstmaligen Aufstieg des SC 1993 endeten mit jeweils zwölf Siegen und fünf Unentschieden ausgeglichen.

Erstes Aufeinandertreffen in der Geschichte
Am 8. September 1993 schoss Anthony Yeboah die Eintracht mit einem Dreierpack im Alleingang zum 3:0-Sieg im Waldstadion.

Toptorjäger gegen den gegnerischen Verein
Yeboah gilt mit insgesamt fünf Toren auch als Schreckgespenst der Schwarzwälder. Für die Breisgauer trafen Nils Petersen und Adel Sellimi jeweils dreimal gegen die Eintracht.

Spektakulärster Vergleich
Nur drei Tage nach der Premiere, am 11. September 1993, begegneten sich beide Seiten in der dritten Runde des DFB-Pokals im Schwarzwaldstadion. Nachdem Jan Furtok in der 87. Minute zum 3:3 ausgeglichen hatte, setzten sich die Hausherren in der Verlängerung mit 5:3 durch.

Kuriose Fakten
Mit Evan Ndicka, Frederik Rönnow, Lucas Torró (2018), Simon Falette, Jonathan de Guzman, Sébastien Haller und Jetro Willems (2017) und Timothy Chandler (2011 für den 1. FC Nürnberg) feierten gleich acht aktuelle Adlerträger ihr Bundesligadebüt gegen den SC Freiburg. Für Adi Hütter war es im vergangenen August ebenso der erste Auftritt in der Bundesliga.

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