Vor dem Abflug nach Berlin nahm Cheftrainer Adi Hütter Stellung zum vergangenen und anstehenden Spiel und sprach über die Bedeutung des ersten Tores.

Möchte die vergangenen guten Trainingseindrücke in Berlin auf den Platz bringen: Cheftrainer Adi Hütter.
Möchte die vergangenen guten Trainingseindrücke in Berlin auf den Platz bringen: Cheftrainer Adi Hütter.

Adi Hütter über…

…seine Erwartungen für das Spiel in Berlin: Die Hertha hat eine gute Mannschaft, die mit dem Auswärtssieg in Hannover Selbstvertrauen getankt hat. Deshalb wird es ein schweres Auswärtsspiel. Mir geht es aber auch um die eigene Mannschaft und darum, wie wir auf die Niederlage gegen den VfL Wolfsburg reagieren. Wir benötigen eine absolute Topleistung, weil die Hertha sehr heimstark ist. Wir haben einen Matchplan, den wir einhalten möchten und dürfen nicht ins offene Messer laufen, denn die Hertha hat ihre Stärken im Umschaltspiel. Deshalb müssen wir die Tiefe im Griff haben. Nichtsdestotrotz wollen wir den Weg nach vorne suchen. Beide Teams verfügen über individuelle Qualität und gleichzeitig eine gute Spielanlage. Ich erwarte ein Kampfspiel, in dem Kleinigkeiten entscheiden können.

…die gerissene Siegesserie: Einzelne Situationen können den Spielverlauf auf den Kopf stellen. Das erste Tor hat Wolfsburg ebenso in die Karten gespielt wie uns in den Spielen davor. Trotzdem hat insgesamt die taktische Disziplin gefehlt, wir sind zu weit auseinandergestanden. Entscheidend bleibt, dass die Mannschaft weiter an den Fußball glaubt, den wir spielen wollen.

…Personalien: Ante Rebic hatte im Training einen schmerzhaften Zusammenstoß. Aber bei ihm habe ich überhaupt keine Bedenken. Ansonsten sind außer den Langzeitverletzten alle Mann an Bord. Natürlich ist auch Carlos Salcedo für Samstag ein Thema.

…den Zustand der Mannschaft: Die Mannschaft macht einen guten Eindruck. Wir haben das vergangene wie alle anderen Spiele zuvor auch gut analysiert. Ich habe nicht das Gefühl, dass die Mannschaft verunsichert wäre, das ginge nach zweieinhalb Monaten ohne Niederlage auch zu schnell. Die Mannschaft ist stabil und hat die Niederlage angenommen. Jetzt gilt es, die guten Trainingsleistungen am Wochenende auf den Platz zu transportieren. Mein Gefühl sagt mir auch, dass die Mannschaft physisch in einem sehr guten Zustand ist. Ob der Tank noch bis oben gefüllt ist, weiß ich nicht. Wir müssen nochmal alle Kräfte mobilisieren, um in den verbleibenden fünf Spielen Topleistungen zu bringen.

…die Wahrnehmung der Eintracht: Die Erwartungshaltung hat sich sicher nach oben verschoben. Wir sind unangenehm zu bespielen und haben sowohl defensiv als auch offensiv Qualität. Wir spüren, dass wir von den anderen Vereinen anders wahrgenommen und respektiert werden.


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