Im ersten Spiel des Afrika-Cups muss sich Guinea am Samstagabend mit einer Punktteilung begnügen. Falette spielt in Alexandria 90 Minuten durch.

Simon Falette lieferte am Samstagabend gegen Madagaskar wie von ihm gewohnt vollen Einsatz.
Simon Falette lieferte am Samstagabend gegen Madagaskar wie von ihm gewohnt vollen Einsatz.

Optisch wurden die Westafrikaner ihrer Favoritenrolle über weite Strecken gerecht, agierten im 4-1-4-1-System mit Falette in der linken Innenverteidigung insgesamt überlegen und gingen nach einer halben Stunde folgerichtig durch Sory Kaba in Führung (34.). Rückblickend muss sich Guinea aber trotz 60 Prozent Ballbesitz und 15:6 Torschüssen sogar ein Stück weit mit einem Remis anfreunden, denn Madagaskar stellte unmittelbar nach der Pause mit einem Doppelschlag auf 1:2 (49., 55.). Zwischen diese beiden Treffern hatte Mittelstürmer Kaba allerdings auch Pech bei einem Pfostentreffer. Dennoch ermöglichte erst ein Strafstoß das 2:2, nachdem Mönchengladbachs Ibrahima Traoré nach einem Konter nur regelwidrig zu stoppen war. Francois Kamano zeigte vom Punkt keine Nerven (66.).

Somit teilen sich Guinea und Madagaskar nach dem ersten Spieltag nicht nur die Punkte, sondern auch Platz zwei in der Gruppe B. Im zweiten Spiel tat sich Nigeria gegen Burundi schwer und gewann denkbar knapp mit 1:0. Weiter geht es für Falette & Co. am Mittwoch, 16.30 Uhr, gegen Nigeria, immerhin Titelgewinner von 2013. Spielstätte ist erneut das Alexandria Stadium, Übertragungsplattform der Streamingdienst DAZN.

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