Nach dem 1:2 in Lüttich sind der späte Gegentreffer, Kostics Chance kurz zuvor, die Aktion um Sebastian Rode und die Ausgangssituation zwei Spieltage vor Schluss die großen Themen bei Spielern und Verantwortlichen der Eintracht.

Cheftrainer Adi Hütter: Respekt vor der Leistung von Standard. Es ist ärgerlich, dass wir zwei Minuten vor Schluss nicht das 2:1 machen und dann noch das Gegentor mit der letzten Aktion bekommen. Das war nicht verdient. Die Aktion mit Rode war eine Fehlentscheidung. Wenn es schon keine Rote Karte gibt, muss es Gelb für die Nummer 34 geben, der schon Gelb hatte. Mit einem Spieler mehr hätten wir uns leichter getan. Die Ausgangsposition hat sich schon stark verändert. Standard hat möglicherweise die bessere Situation jetzt. Das haben wir uns aber selbst zuzuschreiben.

Sportdirektor Bruno Hübner: Wir bleiben total optimistisch. Das Spiel dürfen wir so nicht verlieren, aber das wirft uns nicht um. Wichtig war, dass wir heute ein Tor geschossen haben. Somit sind wir neutral im direkten Vergleich. Natürlich sitzt der Frust sehr tief. Aber so etwas kommt im Fußball vor. Und deshalb gilt es den Kopf hochzunehmen und weiterzumachen. Am Sonntag wollen wir wieder ein gutes Spiel machen und in Freiburg etwas holen.

Gelson Fernandes: Wenn wir schon nicht gewinnen, dann müssen wir einen Punkt holen. Das Gegentor ist unnötig. Das war nicht gut von uns. Wir wollen nach vorne spielen, müssen aber auch lernen zu verteidigen. Wir müssen entschlossen sein, das Tor zu verteidigen. Alle, auch mich mit eingeschlossen. Kein Vorwurf an Filip, das ist das Spiel. Wir haben viel investiert, sind aber nicht belohnt worden. Jetzt ist alles offen. Lüttich kann beide Spiele gewinnen. Wir aber auch. Die Freistoßszene?! Wenn er keinen Elfmeter pfeift, dann ist es eine Rote Karte. Wir haben aber das Spiel wegen uns verloren, nicht wegen des Schiedsrichters.

Martin Hinteregger: Das ist ein kleiner Rückschlag, mit dem wir umgehen müssen. Wir werden am Sonntag wieder stark zurückkommen. Die Szene mit dem Freistoß ist ganz klar: Elfmeter und Gelb oder Freistoß und Rot.

Sebastian Rode: Wir haben ein ordentliches Spiel gemacht und haben am Ende selbst die große Chance, das 2:1 zu machen. Das ist sehr bitter, aber es hilft alles nichts. Für mich ist es eine Rote Karte. Wir haben noch zwei Spiele, um weiterzukommen. Zwischen uns und Lüttich ist noch alles offen. Jetzt steht uns ein schweres Spiel in London bevor, Arsenal ist durch. Wir müssen vier Punkte holen, um weiterzukommen. Momentan haben wir alle drei, vier Tage ein Spiel, die Belastung ist hoch. Nun gilt es, bis Freiburg nochmal alle Kräfte zu mobilisieren. Ich bin guter Dinge. 

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