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In einem hartumkämpften Spiel vor 40.700 Zuschauern in der Commerzbank Arena hat die Eintracht ihren ersten Saisonsieg vor heimischer Kulisse eingefahren. Beim 2:1 über Hannover 96 erzielten Liberopoulos (24.) und Meier (74.) die Tore für die Adlerträger, den zwischenzeitlichen Ausgleich markierte Stajner (68.).
Gegenüber der 0:2 Auswärtsniederlage beim FC Schalke 04 musste Eintracht Trainer Michael Skibbe auf einigen Positionen umstellen. Für die gesperrten Schwegler (Gelb-Rot) und Teber (5. Gelbe Karte) begannen Bajramovic und Fenin. Dies brachte zugleich eine offensivere Ausrichtung mit sich. Während Bajramovic den Part von Schwegler im defensiven Mittelfeld übernahm, rückte Fenin auf die Position von Meier, welcher hinter den Spitzen agierte. Neben Meier positionierte Skibbe Caio, der für Köhler begann. Außerdem stand Liberopoulos für den noch nicht zu hundert Prozent fitten Amanatidis in der Startformation.
Doch zu Beginn der Partie machten die Gäste aus Niedersachsen auf sich aufmerksam. Nach einer Ecke von Bruggink ging Balitschs Kopfball bereits nach sechs Minuten nur knapp rechts am Tor vorbei. Keine drei Minuten später brachte Bruggink einen Freistoß aus 30 Metern ins kurze Eck, den der wieder genesene Nikolov im Nachfassen sicherte.
Es dauerte eine Viertelstunde bis die Hausherren ins Spiel fanden und mit Caio die erste Chance hatten. Mit dem Warnschuss aus 18 Metern hatte Hannover-Schlussmann Fromlowitz so seine Probleme. Die Eintracht machte fortan mehr Druck und ging in der 24. Minute nach einer von Steinhöfer scharf von links vor das Tor gebrachte Ecke durch Liberopoulos in Führung. Beim Kopfballtor des Griechen aus einem Meter sah Hannovers Fromlowitz, der auf der Linie stehen blieb, nicht gut aus. Zwei Minuten später ein ähnliches Bild, dieses Mal von der rechten Seite: Steinhöfers Eckball findet Meiers Kopf im Fünfmeterraum, doch knapp am Tor vorbei. Erneut blieb Fromlowitz auf der Linie.
Das Spiel blieb rasant, die 96er konzentrierten sich wieder mehr auf ihre Offensive und hatten in der Folge gleich zwei große Chancen. Doch beide Male glänzte Nikolov mit Paraden, die den Ausgleich verhinderten. In der 28. Minute scheiterte Balitsch aus fünf Metern per Kopf am reaktionsschnellen Frankfurter, der das Leder in letzter Sekunde von der Linie kratzte. Zwei Minuten später ist es Staijner, der Nikolov aus sieben Metern mit einem Schuss ins rechte Eck prüft, doch Nikolov taucht ab und lenkt das Leder um den Pfosten zur Ecke.
In der Folge war nur noch die Eintracht am Drücker, aber die gefährlichen Torchancen blieben aus.
Nach dem Seitenwechsel ging es rasant hin und her. Die erste Möglichkeit hatten die Hannoveraner. Hagguis Kopfball ging jedoch am Tor vorbei (52.). Im Gegenzug probierte es Steinhöfer mit einem Volleyschuss aus 17 Metern, doch auch hier neben das Tor (54.). Nur eine Minute später tauchte Ya Konan frei vor Nikolov auf. Doch auch hier behielt der Frankfurter Schlussmann die Nerven und klatschte das Leder ab. Es dauerte bis zur 68. Minute bis sie ihn bezwangen. Nach einem guten Pass in die Gasse auf Rosenthal, zog dieser links in den Strafraum, spielte in den Rücken der Abwehr, wo zunächst Ya Konan verpasste, aber am langen Pfosten Stajner bereit stand und den Ausgleich markierte.
Die Eintracht steckte nicht auf und so brachte Skibbe Amanatidis für den heute etwas unglücklich agierenden Fenin (69.). In der 74. Minute setzte sich Ochs auf der rechten seite gut gegen Djakpa durch, lief bis zur Torauslinie, nahm sich die Zeit zum Flanken und fand in der Mitte mit Liberopoulos den richtigen Abnehmer. Dessen Kopfball parierte Fromlowitz auf der Linie, doch Meier hatte einen Torriecher, stand genau richtig und grätschte im Zweikampf den Ball aus drei Metern über die Linie. Hannover machte nun hinten auf und lud die Gastgeber zum Kontern ein. Doch diese nahmen die Geschenke nicht an. Liberopoulos per Freistoß (80.) oder Volleyschuss (81.) sowie Amanatidis Hinterkopfball nach Steinhöfer Ecke (83.) brachten nicht den gewünschten alles entscheidenden Treffer. Die Zuschauer bangten bis zum Schluss. Und da wäre den Niedersachsen beinah noch der Ausgleich gelungen. In der dritten Minute der Nachspielzeit schoss Krzynowek zur Freude der Eintrachtfans jedoch zwei Meter rechts am Tor vorbei.
Die streckenweise chancenreiche und unterhaltsame Partie gewann die Eintracht schlussendlich verdient mit 2:1 und sichert mit den drei Punkten zumindest für eine Woche den 9. Tabellenplatz. Dann geht es zum FC Bayern München, die ihr Auswärtsspiel beim SC Freiburg mit 2:1 gewannen.
| TD | Pkt. | |||
|---|---|---|---|---|
| 1 | Bayern | 31 | 56 | |
| 2 | Schalke | 22 | 54 | |
| 3 | Leverkusen | 31 | 53 | |
| 4 | Dortmund | 10 | 45 | |
| 5 | Hamburg | 16 | 43 | |
| 6 | Bremen | 20 | 42 | |
| 7 | Mainz | -3 | 38 | |
| 8 | Wolfsburg | 3 | 37 | |
| 9 | Stuttgart | 2 | 35 | |
| 10 | Eintracht | -5 | 35 | |
| 11 | Hoffenheim | 3 | 32 | |
| 12 | M'Gladbach | -12 | 30 | |
| 13 | Köln | -11 | 27 | |
| 14 | Bochum | -19 | 27 | |
| 15 | Nürnberg | -19 | 24 | |
| 16 | Hannover | -19 | 23 | |
| 17 | Freiburg | -25 | 20 | |
| 18 | Berlin | -25 | 15 | |