Während sich unsere U19- und U15-Junioren in der Fremde schwer taten, galt am vergangenen Wochenende der Riederwald als Sieggarant. Allen vier Leistungsteams gemein war der richtungsweisende Charakter des ersten Tores.

U17 Jubel
Die U 17 freut sich über den Erfolg gegen Augsburg

U19: K.O. in acht Minuten

Okay, unsere U19 war sicherlich nicht die erste Mannschaft, die beim Spitzenreiter TSV 1860 München den Rasen als Verlierer verlassen musste. Genau genommen bereits die achte. Auch die Deutlichkeit eines 5:0 stellt diese Saison kein Alleinstellungsmerkmal an der Grünwalder Straße dar. Der drittplatzierte VfB Stuttgart kam mit 4:0 unter die Räder, Saarbrücken schenkten die Sechzger gar doppelt so viele Kisten ein. Was allerdings bedenklich stimmte war der anfängliche kollektive Tiefschlaf. „Wir haben in der Anfangsphase völlig neben uns gestanden“, fand Trainer Alexander Schur deutliche Worte. Als die Riederwälder nach acht Minuten aufwachten, waren sie bereits mit 0:3 ins Hintertreffen geraten, der Albtraum hielt Einzug in die Realität. Die verbleibenden über 80 Minuten waren die Gäste hauptsächlich um Schadensbegrenzung bemüht, zwei Treffer brachten die bayerischen Landeshauptstädter im zweiten Durchgang noch zustande.

„Hätten wir halbwegs gut gespielt, wäre vielleicht mehr drin gewesen, so aber hatten wir keine Mittel gegen eine überragende Münchner Mannschaft. Sie haben uns überrollt“, erkannte Coach Schur die Qualität des Tabellenführers an.

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U17: Anstoß, Treffer, Heimerfolg

Was sich leicht liest, hätten unsere U17-Junioren gar noch einfacher besiegeln können. Mit dem von Enrique Pena-Zauner herbeigeführten 1:0 nach kaum zwei Minuten erlangten die Riederwälder weiteres Selbstvertrauen und Spielkontrolle gleichermaßen. Keeper Paul Harbrecht erlebte einen recht ereignisarmen Vormittag, Pena-Zauner scheiterte in der Folge am gegnerischen Goalie sowie einer Abseitsentscheidung des Schiedsrichtergespanns. So sorgte primär der knappe Vorsprung für so etwas wie Spannung, allerdings hielt die Eintracht bis zum Ende die Konzentration hoch und das Bällchen in den eigenen Reihen, weshalb das 1:0 verdientermaßen auch nach 80 Minuten Bestand hatte.

Als netten Nebeneffekt des dritten Heimdreiers in Folge sprang Frankfurt die Fuggerstädter überholend auf Rang sechs. „Vor allem in der ersten Halbzeit waren wir deutlich überlegen. In der zweiten Hälfte haben wir keine Torchance zugelassen. Wir müssen jedoch kaltschnäuziger vor dem gegnerischen Tor werden und an der Chancenverwertung arbeiten“, war Trainer Steffen Winter ob des Auftritts seiner Schützlinge überwiegend positiv gestimmt.

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U16: Nach Gießen ist vor Gießen

In puncto Chancenverwertung waren nach dem Rückrundenstart gegen den VfB Gießen auch unsere U16-Junioren nur bedingt zufrieden. Besonders im ersten Durchgang hätten die Hausherren den Vorsprung durch Jakob Lemmer beliebig vervielfachen können. Die Strafe erfolgte nach dem Seitenwechsel, als die motivierten Gäste per Eckstoß zum Ausgleich kamen. Eine brenzlige Situation später taten es ihnen die Hausherren auf dieselbe Weise nach, als Malik Karaahmet als letzter der Verwertungskette die erneute Führung herbeiführte. Und den denkbar knappen Sieg, welcher zwar bis zum Ende auf der Kippe stand, jedoch nach Einschätzung von Trainer Anouar Ddaou in Ordnung ging. Dennoch war der Coach mit dem Auftreten seiner Jungs nur bedingt zufrieden: „Diesmal hat bisweilen die nötige Körperspannung gefehlt. Das ist den Jungs auch bewusst.“

Entsprechend sind die Adlerträger bestrebt, sich im nächsten Hessenligamatch bei der TSG Wieseck wieder von ihrer Schokoladenseite zu präsentieren. Idealerweise ähnlich dem letzten Auswärtsauftritt bei einer Turn- und Sportgemeinschaft.

  • B-Junioren-Hessenliga: TSG Wieseck – U16
    Mittwoch, 2. März, 19:30 Uhr, Gießen-Wieseck (Kunstrasenplatz), Philosophenstraße, 35396 Gießen

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U15 kommt nicht ans Limit

Das Derby zwischen dem FSV Frankfurt und unserer U15 war wahrlich keine Darbietung für Feinschmecker. Basierend auf einer Mischung aus Platz- und Passfehlern fand die Eintracht selten zu ihrem Kombinationsspiel. Was die Bornheimer Besucher nicht übermäßig störte, erst recht, als sie die Kabinen nach 35 Minuten mit einer 1:0-Führung betraten. Kurz nach dem Seitenwechsel kam es noch dicker. Elfmeter für den Gastgeber, 2:0. Wissend um über eine halbe Stunde Spielzeit drückten die Gäste zunehmend aufs Gaspedal und gelangten alsbald durch Kahan Kuscu zum Anschlusstreffer. Mehr als der blieb den Riederwäldern allerdings nicht vergönnt, was nicht zuletzt der bärenstarke gegnerische Keeper zu verantworten hatte.

Nach der knappen 1:2-Pleite erkannte Trainer Samad El Messaoudi zwar, dass „durchaus ein Remis drin gewesen“ wäre. Alles in allem sei das jedoch nicht die beste Saisonleistung gewesen, „die Kreativität hat gefehlt. Schade, dass das ausgerechnet in einem Derby eintritt.“

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Schnulleralarm am 29. Februar!!Stefan Aigner wurde Vater eines gesunden Sohnes!Herzlichen Glückwunsch und alles Gute der ganzen Familie!

Posted by Eintracht Frankfurt on Montag, 29. Februar 2016

DG/BB

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