Am Dienstag wartet mit dem ambitionierten Regionalligisten 1. FC Schweinfurt 05 die zweite Hürde im DFB-Pokal. In Unterfranken peilt die Eintracht den Einzug ins Achtelfinale an.

Nach dem Erfolg in Erndtebrück hofft die Eintracht auch in Schweinfurt bestehen zu können.

Kein Aus gegen einen Viertligisten

Das spektakuläre 2:2-Unentschieden gegen Borussia Dortmund ist kaum verarbeitet, da wartet schon die nächste Aufgabe auf die Adlerträger. Am morgigen Dienstagabend um 20.45 Uhr gastiert die Eintracht beim 1. FC Schweinfurt 05 in der zweiten Runde des DFB-Pokal-Wettbewerbs. Und wenn die SGE beim Regionalligisten antritt, zählt nur eines: Der Einzug in die nächste Runde.

Auf dem Papier erscheint das zwar ein machbares Unterfangen zu sein. Nicht nur, weil die Klubs drei Spielklassen voneinander trennen, sondern auch, weil die Eintracht seit Bundesliga-Gründung noch nie gegen einen Viertligisten ausgeschieden ist. Und das soll natürlich so bleiben.

Schweinfurt nach 28 Jahren wieder in der 2. Runde

Dennoch gilt es, die Schweinfurter nicht zu unterschätzen. Die "Schnüdel", wie der Klub aus Nordbayern genannt wird, haben in der ersten Runde den starken Zweitligisten SV Sandhausen mit einem 2:1-Sieg aus dem Wettbewerb geworfen und damit erstmals seit der Saison 1989/90 wieder die zweite Runde erreicht. Damals gewannen die Unterfranken auch in der zweiten Runde gegen Blau-Weiß 90 Berlin und zogen ins Achtelfinale ein, wo allerdings gegen Eintracht Braunschweig das Aus kam. Für diese Saison ist man nicht nur im Cupwettbewerb ambitioniert, gab doch der Vorstand der Schweinfurter Platz eins bis drei in der Regionalliga Bayern als Saisonziel aus und tätigte dafür gleich 20 Transfers. Aktuell rangiert man auf Platz vier der Tabelle.

Schon in der 1. Runde bei einem Regionalliga-Team

Zweifellos ist die Eintracht dennoch Favorit, wenn am Dienstagabend im Willy-Sachs-Stadion das Licht angeht. Über 15.000 Fans, davon mindestens 3.000 Eintracht-Anhänger, werden dabei sein, wenn die SGE auf den am niedrigsten klassierten noch im Wettbewerb verbliebenen Klub trifft. Wie man eine solche Aufgabe meistert, haben die Adlerträger unter anderem schon in Runde eins nachgewiesen: Mitte August bekam es die Eintracht im TuS Erndtebrück ebenfalls mit einem Regionalligisten zu tun. Im Siegener Leimbachstadion spielte die Elf von Cheftrainer Niko Kovac ab der 22. Minute in Unterzahl (David Abraham sah die Rote Karte und wurde für zwei Spiele gesperrt) und kam letztendlich dennoch souverän eine Runde weiter.

Im Pokal trafen beiden Teams bisher zwei Mal aufeinander, dabei jeweils in Runde Eins. Erst in der Spielzeit 1968/69, als die SGE 2:1 nach Verlängerung gewann, dann in der Saison 1971/72. Dabei gab es zunächst ein 0:1, im Rückspiel dann einen klaren 6:1-Erfolg.

Zum Spiel

  • Anstoß: Dienstag, 24. Oktober 2017, 20.45 Uhr, 2. Runde DFB-Pokal
  • Stadion: Willy-Sachs-Stadion, Schweinfurt
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TTJ

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