Am Samstag ist die Eintracht beim gut gestarteten Aufsteiger Hannover 96 zu Gast. Beide Teams können sich bislang vor allem auf ihre stabilen Abwehrreihen verlassen.

Wenn sich Aufsteiger Hannover 96 und die Eintracht an diesem Samstag um 15.30 Uhr wieder in der Bundesliga gegenüberstehen, dann ist es vor allem ein Duell zweier ganz starker Defensivmannschaften. Während die SGE bislang sechs Gegentore in sieben Spielen hinnehmen musste, kassierte Hannover gar nur vier Gegentreffer. Welche schwere Aufgabe auf die Adlerträger an der Leine wartet, zeigt auch diese Zahl: Die Niedersachsen sind in dieser Runde zu Hause noch ohne Gegentor, kassierten saisonübergreifend in den vergangenen neun Heimspielen keinen Treffer – Vereinsrekord! – und sind in den acht Partien vor heimischer Kulisse unter dem neuen Trainer André Breitenreiter noch unbesiegt (sieben Siege, ein Remis).

Aber es gibt Hoffnung: Die letzte Heimniederlage kassierte 96 am 8. Februar dieses Jahr im DFB-Pokal-Achtelfinale gegen, na klar, die Eintracht. Damals drehte die SGE das 0:1 von Martin Harnik durch Tore von Taleb Tawatha und Haris Seferovic in einen 2:1-Sieg und zog nach einem sehr unterhaltsamen und spannenden Spiel ins Viertelfinale ein. Lukas Hradecky parierte in der Nachspielzeit einen Elfmeter von Salif Sané. Der Rest ist DFB-Pokal-Geschichte.

Stenderas gute Erinnerungen

Gute Erinnerungen an Hannover hat vor allem Marc Stendera, der beim jüngsten 2:1-Heimsieg der Eintracht ein gutes Comeback im Mittelfeld feierte. Vor ziemlich genau zwei Jahren, am 24. Oktober 2015, schnürte der 21-Jährige seinen bislang einzigen Doppelpack in der Bundesliga. Die Adlerträger gewannen eine umkämpfte Bundesliga-Begegnung damals mit 2:1. Auch im Rückrundenspiel der Saison 2015/16, als die SGE zuhause mit 1:0 siegreich war, stand Stendera in der Startelf. Am Ende der Spielzeit stieg 96 als Letzter in die Zweite Liga ab.

Während die Frankfurter also die vergangenen beiden Duelle in der Bundesliga für sich entscheiden konnten, spricht die Gesamtbilanz der beiden Teams gegeneinander leicht für die Hannoveraner: 19 der bisherigen 50 Duelle konnten die Niedersachsen gewinnen, 15 Mal siegte die Eintracht, 16 Mal trennte man sich unentschieden.

Wiedersehen mit Pirmin Schwegler

Für Hannovers Zugang Pirmin Schwegler ist die Begegnung am Samstag definitiv eine ganz besondere: Der Schweizer spielte zwischen 2009 und 2014 für die SGE (101 Bundesligaspiele, 6 Tore, 10 Assists) und war Kapitän der Adlerträger. Nach zwei Spielzeiten in Hoffenheim schloss sich der 30-Jährige vor dieser Runde den Niedersachsen an und war dort sofort unumstrittener Stammspieler auf der Sechs.

Zudem hat es Eintracht-Sportdirektor Bruno Hübner geschafft, zwei Söhne in die Bundesliga zu bringen. Nachdem Benjamin bereits seine dritte Saison in Deutschlands höchster Spielklasse absolviert, hat jetzt auch Florian für Hannover in der Bundesliga debütiert. Bislang stand der Verteidiger 2-mal in der Startelf der 96er.

Neben Marvin Bakalorz, der in der Hinrunde 2013/14 für die SGE auflief, darf sich auch Marius Wolf auf ein Wiedersehen mit alten Kollegen freuen: Unser Flügelspieler lief zwischen 2016 und 2017 für die Hannoveraner auf.

Zum Spiel

Anstoß: Samstag, 14. Oktober, 15.30 Uhr, 8. Spieltag 2017/18
Stadion: HDI-Arena, Hannover

Pressekonferenz LIVE

Die letzten Informationen vor dem Spiel in Hannover gibt es am Freitag um 11.30 Uhr in der Pressekonferenz mit Chef-Trainer Niko Kovac. EintrachtTV und Facebook übertragen LIVE, präsentiert von Mainova.

TT

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