Mit dem vergangenen Wochenende nahm neben unserer U19 auch unser zweiter Junioren-Bundesligist das neue Pflichtspieljahr auf. Dieses startete unsere U17 minimalistisch wie maximal erfolgreich, während bei unserem höchsten Ausbildungsjahrgang genau das Gegenteil eintrat.

U17 Nelson Mandela
Nelson Mandela Mbouhom nach seinem 1:0-Siegtreffer gegen Elversberg

U19 im Franken-Frust

Nach der knappen Niederlage gegen die Altersgenossen des 1. FC Nürnberg war für unsere A-Junioren auch beim nächsten auf Schlagdistanz liegenden Konkurrenten Greuther Fürth nichts zu holen. Dabei hatte das Team von Trainer Alexander Schur einen perfekten Einstieg auf dem Fuß, als den Riederwäldern ein Elfmeter zugesprochen wurde, der jedoch nicht verwertet werden konnte. In der Folge erspielten sich die Kleeblätter ein gewisses Übergewicht sowie manche vielversprechende Einschussmöglichkeit. Die größte trat sicher kurz vor der Pause ein, als der Pfosten das torlose Halbzeitergebnis rettete. Dieses hatte nach dem Seitenwechsel keine acht Minuten Bestand, als Patrick Sontheimer die Hausherren in Führung knipste. In der Folge gingen die Adlerträger zwangsläufig mehr ins Risiko, was die Spielvereinigung durch den einen Konter vollendenden Leon Braun zum 2:0 nutzte. Selbst die weniger rühmlichen statistischen Highlights blieben danach dem Gastgeber vorbehalten, der in der Schlussphase zwei Platzverweise kassierte. Am Endresultat änderte dies nichts mehr, sodass sich die Riederwälder jeweils zwei Plätze von den Mittelfranken entfernt im unteren Mittelfeld einpendeln. Der Abstand auf die obere Tabellenhälfte beträgt gleichwohl lediglich zwei Törchen.

Zum ausführlichen Spielbericht geht’s hier.

U17 mit langem Geduldsfaden

Gegensätzlich liegt nach dem 16. Spieltag unsere U17 weiterhin in der oberen Tabellenhälfte, was sich die Truppe von Trainer Steffen Winter im Heimspiel gegen die SV Elversberg so mühsam erarbeitete wie höchst verdiente. Nicht zuletzt angesichts der Tatsache, dass der Gegner als Schlusslicht an den Riederwald kam, fiel es den Adlerträgern schwer, die Favoritenrolle von sich zu weisen. Gleichzeitig geriet Frankfurt nie in den Verdacht der Überheblichkeit, zu sehr glichen Chancen- und Spielanteile dem Hinspielergebnis, als die Saarländer mit 0:7 ihre höchste Erstligapleite kassierten. Nichtsdestotrotz mussten sich die Zuschauer über 70 Minuten gedulden, bis Nelson Mandela Mbouhom mit dem 1:0 für die Erlösung sorgte. Gleichzeitig der Endstand an einem Valentinstag, der zwar keine Rosen, dafür umso wertvollere drei Punkte hervorbrachte.

Coach Winter war „mit unserer Spielweise zufrieden. Wir müssen aber daran arbeiten, unsere Aktionen erfolgreich zu Ende zu spielen und uns für den Aufwand zu belohnen“, lässt sich der Fußballlehrer von dem gelungenen Start nicht blenden.

Hier geht’s zum kompletten Spielbericht.

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Ein von Eintracht Frankfurt Official (@eintrachtfrankfurt) gepostetes Foto am

BN/BB

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