Nach dem 0:0-Unentschieden gegen den Hamburger Sport-Verein haben wir für Euch wie üblich ein paar Stimmen zum Spiel zusammengetragen.

Die Eintracht-Spieler bedanken sich nach dem Punktgewinn gegen Hamburg für die Unterstützung des Publikums.

HSV-Coach Markus Gisdol: „Frankfurt kam immer wieder mit viel Wucht ins Spiel. Beide Mannschaften haben versucht, sich gegenseitig nicht ins Spiel kommen zu lassen. Deswegen war die Partie kein Leckerbissen für die Zuschauer, sondern sehr umkämpft. Wir haben speziell in der ersten Halbzeit zu viele lange Bälle zentral vorne reingestellt. Das hätte ich mir anders gewünscht. Trotzdem haben wir die engen Situationen extrem gut angenommen. Frankfurt hat vielleicht mehr Großchancen gehabt als wir. Dafür hätten wir eventuell einen Elfmeter bekommen können. Wir können mit dem Punkt sehr gut leben. Alles Gute für Niko und seine Mannschaft!“

Eintracht-Trainer Niko Kovac: „Nach fünf verlorenen Spielen sind wir froh, gegen einen sehr, sehr starken HSV unentschieden gespielt zu haben. Ich stimme Markus zu, wenn er sagt, dass wir ein kleines Chancenplus hatten. Aber wir haben unsere Chancen nicht in Zählbares umgemünzt. Der HSV hat insbesondere nach der Winterpause einen großen Sprung gemacht. Deswegen können wir mit dem Punkt sehr gut in die Länderspielpause gehen. Dem HSV wünsche ich, dass er auch in der kommenden Saison in der Bundesliga spielt.“

Lukas Hradecky: „Alle wussten um die Wichtigkeit des Spiels. Der HSV war gut drauf. Wir haben ein ganz gutes Spiel abgeliefert, haben viele Zweikämpfe und zweite Bälle gewonnen. Leider haben wir kein Tor geschossen. Aber das kommt wieder. Das Wichtigste war zu punkten. Das haben wir geschafft.“

Michael Hector: „Es war gut, dass wir kein Gegentor kassiert haben. Leider konnten wir das Spiel nicht gewinnen. Aber wir haben den Negativlauf stoppen können und einige Chancen herausgespielt. Der Hamburger Torhüter hat jedoch mehrmals gut gehalten. Überhaupt ist Hamburg ein gute und körperlich starke Mannschaft.“

Marco Fabián: „Ich habe mich gut gefühlt und freue mich, dass die Gesundheit mitmacht und ich wieder spielen kann. Es war wichtig, das schwere und kampfbetonte Spiel nicht zu verlieren. Wir müssen jetzt an der Effizienz vor dem Tor arbeiten. Da wird uns die Länderspielpause nützlich sein, denke ich.“

JSä

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