Am Donnerstagnachmittag hat Kevin-Prince Boateng in einer Sachsenhäuser Kult-Kneipe erstmals Apfelwein getrunken. Ergebnis: die pure Version mundet ihm am besten.

Boateng
Prince: "Pur schmeckt der Apfelwein am besten."

Kevin-Prince Boateng fühlt sich wohl in Frankfurt – und ist nach dieser Apfelweinprobe endgültig in der Mainmetropole angekommen. "Ich wurde sehr gut aufgenommen. Jeder, der mich sieht, grüßt mich ganz nett. Das hilft mir, Leistung zu bringen. Denn wenn man sich gut fühlt, kann man besser spielen", sagt der 30-Jährige, der seit Sommer für Eintracht Frankfurt spielt und bislang in allen elf Bundesliga-Partien zum Einsatz kam. Er fügt hinzu: "Es macht Spaß, jeden Tag zum Training zu fahren. Wenn mal schlechte Zeiten kommen, dann kann ich wirklich beurteilen, ob immer noch alles perfekt zusammenpasst." Mit der Bilanz bislang sei man zufrieden, "aber wir sind weiter sehr fokussiert und arbeiten hart".

Nachdem er bei seiner Vorstellungspressekonferenz gesagt hatte, dass er unbedingt Apfelwein probieren wolle, war es nun soweit. Im Apfelwein Wagner, der Kultkneipe in Sachsenhausen, standen drei Gläser vor Boateng: pur, süß und sauer gespritzt. Der gebürtige Berliner nippt an den gerippten Gläsern und fällt dann sein Urteil: "Mit Fanta geht gar nicht. Mit Wasser geht, wenn man länger bleiben will. Pur schmeckt der Apfelwein am besten. Aber jeden Tag muss das nicht sein, so ehrlich will ich sein". Muss ja auch gar nicht sein. Er hofft, dass sich Frankfurt „das Urige behält, denn das macht die Stadt auch aus“.

Für Boateng ist übrigens klar, dass er nicht zum letzten Mal in Sachsenhausen zu Gast war. "Es hat sehr gut gerochen, als ich hier angekommen bin. Ich werde hier auf jeden Fall nochmal was Essen gehen". Dass er dazu ein Glas Apfelwein pur trinkt, ist nicht ausgeschlossen.

Das ausführliche Video zu Boatengs Besuch in Sachsenhausen gibt’s auf EintrachtTV.


MW/JS

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