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Online-Status:
Online
Alter:
unbekanntes Alter
Wohnort:
Beruf:
Eintracht-Fan seit:
ich AA in die Hosen gemacht habe
Größtes Eintracht-Erlebnis:
UEFA Pokal 1979/1980 im fast neuen De Kuyp in Rotterdam und dann zuhause gegen Bayern und Gladbach. Natürlich der Pott.
Aktueller Lieblingsspieler:
Sebastian Rode
Größter Eintracht-Spieler aller Zeiten:
Jede Zeitepoche hatte ihre "Größen". Ehrlich gesagt waren es zuviele, um sie hier alle aufzuzählen.
Tabellenplatz zum Saisonende:
2011/2012 3. Platz V= Da unten, lesen bildet !
Ein Huhn
das aß, man glaubt es kaum,
ein Blatt von einem Gummibaum,
dann ging es in den Hühnerstall
und legte einen Gummiball.
Eugen Roth gefällig:
Ein Mensch erblickt das Licht der Welt –
Doch oft hat sich herausgestellt
Nach manchem trüb verbrachten Jahr,
dass dies der einzige Lichtblick war.
Der Ofen
Ein Mensch, der einen Ofen hat,
Zerknüllt ein altes Zeitungsblatt
Steckt es hinein und schichtet stolz
Und kunstgerecht darauf das Holz
Und glaubt, indem er das entzündet,
Die Hoffnung sei nicht unbegründet,
Dass nun mit prasselndem Gelärme
Das Holz verbrenne und ihn wärme.
Er denkt mit Kohlen nicht zu geizen,
Kurzum, sich gründlich einzuheizen.
Jedoch, aus seines Ofens Bauch
Quillt nichts als beizend kalter Rauch.
Der Mensch, von Wesensart geduldig,
Hält sich allein für daran schuldig
Und macht es nun noch kunstgerechter.
Der Ofen zieht nur um so schlechter,
Speit Rauch und Funken wild wie Fafner.
Nun holt der Mensch sich einen Hafner.
Der Hafner redet lang und klug
Von Politik und falschem Zug,
Vom Wetter und vom rechten Roste
Und sagt, dass es fünf Reichsmark koste.
Der Mensch ist nun ganz überzeugt,
Dem Ofen, fachgemäß beäugt
Und durchaus einwandfrei befunden,
Sei jetzt die Bosheit unterbunden.
Um zu verstehn des Menschen Zorn,
Lies dies Gedicht noch mal von vorn.
HG im Oktober 2008
Kritik, Anregung, Wahrheit, Vision ???
Apropos Eintracht !!!
Meine Meinung zu den hiesigen Fußballvereinen ist weitreichend bekannt, deshalb möchte ich dies hier nicht weiter erörtern.
Wenn ich also Fußball sehen möchte, fahre ich an den Bornheimer Hang oder in das Waldstadion, wobei sich dies immer als etwas schwierig erweist.
Ich bin schon als kleiner Bub mit meinem Vater in das alte Erdwall-Waldstadion gefahren, dass vor der Fußball-Weltmeisterschaft 1974 stand. Damals sind wir an ein Kassenhäuschen am Sportfeld oder an der Kennedy-Allee, haben uns zwei Karten gekauft und das Spiel angesehen. Wenn ich heute die Vorverkaufsstelle betrete und nach Karten für ein Spiel in 4 Wochen frage, werde ich grundsätzlich müde belächelt.
Das Waldstadion ist mit 52300 Zuschauern fast immer ausverkauft. Ich vermute, dass auch ein Stadion mit einem Fassungsvermögen von 70000 oder 80000 Zuschauern immer voll wäre.
Bei 52300 Zuschauern kommt da doch auch einiges zusammen.
Nun, reichen die Einnahmen bei 17 Heimspielen vielleicht aus, um das Jahressalär von 2 oder 3 Spielern zu begleichen.
Ich möchte mit meinem Beitrag keinesfalls das Engagement der momentanen Hauptsponsoren FRAPORT, die zu den größten Flughafenbetreibern der Welt gehört, der COMMERZBANK, anderer Haupt- oder Kleinsponsoren der vergangenen Jahrzehnte schmälern. Lediglich in Frage stellen, ob nicht ein Pool von 10, 15 oder 20 Sponsoren dieser Größenordnung etwas Dauerhaftes bewegen könnte.
Ich habe auch durchaus Verständnis für die Monopolstellung verschiedener Hauptsponsoren, möchte aber zu bedenken geben, ob Aufgrund auslaufender Sponsorenverträge nicht ein Branchennahes Unternehmen bereit ist, sich wesentlich hochwertiger einzubringen.
Es kann z.B. nicht sein, dass ein Sponsor 50 Freikarten bekommt, 10 Karten verteilt und 40 Plätze frei bleiben. Hier fehlen mir ganz klar die Logistik und die Bürgernähe. Es gibt Tausende von Interessierten aus dem Umland, die sich über einen bezahlbaren Platz und einen Besuch im Waldstadion freuen würden.
Das aber die „Eintracht“, mitten in der Republik gelegen, in Steinwurfweite einer der größten Flughäfen der Welt, in einer derart exponierten Lage wie dem Rhein-Main-Gebiet, das von Limburg bis Mannheim, von Fulda bis Wiesbaden reicht, in einer Stadt mit mehr als 350 Banken, die zu den finanzstärksten Metropolen der Welt gehört, nicht in der Lage ist, ein adäquates Sponsorring zu akquirieren, bleibt mir wohl immer ein Rätsel.
Hier werden jedes Jahr Milliarden an Euro umgesetzt, die zu einem Promillesatz auch dem Verein helfen könnten.
Es müsste doch auch im Sinne der Firmen, Banken, Pharmakonzernen und Weltunternehmen sein, sich hier zu profilieren.
Das „Geld, Macht“ ist und das „Geld auch Tore schießen kann“, wissen wir nicht erst seit Uli Hoeneß, das weiß jeder Kreisligakicker.
Dass dies durchaus funktioniert sieht man ja am FC Chelsea oder an der TSG 1899 aus Hoffenheim. Nun hat nicht jeder einen Herrn Abrahmovic, oder einen Herrn Hopp in der Nachbarschaft wohnen, geschweige denn, im Vorstand seines Heimatvereines.
Den Anspruch, einer der mächtigsten Clubs in Europa zu sein, hätte man aber schon vor Jahrzehnten in Angriff nehmen müssen.
Stattdessen dümpelt die „Eintracht“ im Mittelmaß oder in den Niederungen der 1. Liga, vielleicht in den oberen Rängen der 2. Liga herum.
Die besten Fußballspieler der Welt, dürften nicht im heißen Spanien oder Italien ihr Geld verdienen, sondern müssten bei uns auf der grünen Wiese kicken.
Vielleicht, fehlen der „Eintracht“ einfach zwei oder drei „Fußballmacher“, egal ob auf dem Spielfeld oder in den Chefetagen, die in der Lage sind, die Wirtschaft zu animieren.
Solche Leute sind in den letzten Jahrzehnten leider nur sehr sporadig aufgetreten.
Vielleicht, haben aber auch erstklassige Unternehmen keine Lust, sich mit einem zweitklassigen Verein zu profilieren.
Am 28.06.1959 wurde die „Eintracht“ erstmalig und letztmalig „Deutscher Fußballmeister“,
durch einen 5:3 Erfolg nach Verlängerung, gerade oder ausgerechnet gegen die Schlappekicker aus Offenbach. Ich war damals gerade mal ein halbes Jahr alt.
Eine dermaßen riesengroße Chance und ein derart desaströses Debakel, wie 1992 in Rostock, werden wir wohl so schnell nicht wieder erleben. Damit wird es mir wohl verwehrt bleiben, einmal bewusst mitzuerleben das die „Eintracht“ „Deutscher Fußballmeister“ wird.
E-Mails, Meinungen und Äußerungen zu meinen Artikeln werden gerne entgegengenommen.
stormfather3001
HG im Juli 2007
Schön!!!
das es noch Sponsoren gibt, die den Fußball großzügig unterstützen.
Schade !!!
das diese Vereine dann gezwungen sind, die Namen ihrer Sponsoren in großen Lettern an ihren Renommiersportstätten prangen zu lassen.
Ich finde es zum kotzen, was hier passiert.
Schlimm !!!
Jeder halbwegs Fußball-Interessierte weiß wo die Alm ist,
aber wer kennt schon die Schüco-Arena???
Schlimmer !!!
Es gibt einen Westfalen-Park und eine Westfalen-Halle, früher gab es auch ein Westfalen-Stadion, heute nennt sich das Signal-Iduna-Park.
Noch schlimmer !!!
Aus dem alterwürdigen Volksparkstadion wurde zuerst eine AOL-Arena, jetzt eine Nordbank-Arena, vielleicht haben wir nächstes Jahr hier eine Fischmarkt-Arena.
Wohl den Vereinen, die es geschafft haben ihre Authenzität zu bewahren.
Aus dem Gelsenkirchener Parkstadion wurde zwar nach Neubau eine Arena „Auf Schalke“.
(Der Stadtteil in dem sie steht und der Name des Vereins). Der Republik-Bekannte Bierbrauer tritt hier aber nur beiläufig auf.
Das „Frankfurter Waldstadion“ wird für mich immer „Waldstadion“ heißen,
auch wenn die Banker Purzelbäume schlagen.
stormfather3001
HG im Juni 2006
Hallo Fans !!!
Ich kann mich noch erinnern, da war ein Dietrich Weise, ein Udo Klug oder ein „Dragoslach Stephanowitz“ in Frankfurt. Man hatte viel Spaß.
Es gab aber auch eine Zeit, da tagten Herren, wie Herr O... und andere schwindelige Konsorten in den Chefetagen am Riederwald.
Schön, dass die Kontinuität und Stabilität eingezogen ist.
Für meine Nerven wäre es doch viel besser ich würde mich für den verhassten FC Bayern oder den FC Schalke entscheiden, die anscheinend immer in den oberen Etagen der Liga zu finden sind.
Oder würde ich mich dann über eine verpasste Meisterschaft oder eine knapp verfehlte Champions-League aufregen.
Ich denke, Heribert Bruchhagen und Friedhelm Funkel machen eine gute Arbeit.
Ich bleibe wohl meiner Linie treu, weil ich auch einen ausgeprägten Lokalpatriotismus besitze.
Auch wenn ich mit den Entscheidungen der letzten Jahrzehnte (Berger, Stephanovic usw.) nicht immer zufrieden war.
Weiter so !!!
stormfather3001
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