Ich frage mich immer wieder, was es denn real für Gegenwerte gibt?
Ist es ein Spieler, den ich für 65 Millionen kaufe, der sich jederzeit die Haxen brechen kann oder dessen Leistung so dermaßen einbricht, dass sich niemand mehr wirklich für diesen Spieler interessiert?
Ist es das Merchandising? Was ist, wenn es z.B. in Spanien wirtschaftlich weiter bergab geht und sich die Fans statt zwei Trikots im Jahr nur eins kaufen?
Ist es ein Stadion, von mir aus mitten in der Stadt, für das es nur Interessenten gibt, die auf diesem Grundstück dann Wohn- und Geschäftshäuser bauen würden?
Wenn ich mir dann vorstelle, wie hoch alleine die Kosten für das Abtragen dieser Betonschüssel wären, würde ich als Investor dem Verkäufer des Grundstücks die Daumenschraube ansetzen.
Es kann gut gehen, natürlich, muss aber nicht!
Ich bin der Meinung, dass das, was sich da einige Vereine (?) in Europa aufgebaut haben, genauso wie in der Finanzwelt, lediglich eine riesen große Blase ist und irgendwann der große Knall kommt.
Mal abgesehen davon, was hat all das noch mit einem Verein zu tun?
Gar nichts! Es sind heute moderne Unternehmen geworden, deren logisches Ziel es ist, Geld erwirtschaften zu müssen.