peter schrieb:I-ADL3R-I schrieb:Isaakson schrieb:peter schrieb:vielleicht kannst du mir ja erklären warum etwas, das wir in so ziemlich allen lebenbereichen ablehnen, in einem stadion plötzlich in ordnung sein soll. ich kapiere es nämlich wirklich nicht, wie man da eine saubere trennlinie hinbekommt.
Richtig. Ich weiß nicht, was es hier noch zu diskutieren gibt. 100 Idioten sind vermummt und mit Fahnenstangen etc. auf den Platz gestürmt und haben randaliert.
Dass es keine Verletze gab, lag einzig allein daran, dass die Spieler schnell genug waren.
Wer auf eine Provokation durch Schäfer derart reagieren muss, gehört in Behandlung.
Sollten Fußballspieler nicht Vorbilder sein? So wie es immer wieder vom DFB vorgetragen wird? Provozierende Gesten sind von einem Profifußballer allerdings auch eine ganz schwache Leistung!
wenn ich als zuschauer nicht verkrafte, dass ein spieler mich provoziert, dann sollte ich zu hause bleiben. im normalfall provozieren wir doch immer die gegnerischen spieler, warum sollten die sich das gefallen lassen?
Wenn es ein Fußballspieler nicht aushält, dass von außen dumme Kommentare, Beleidigungen oder Schmähgesänge kommen, dann sollte er zu hause beleiben und sich einen anderen Beruf suchen.
Für 800.000€ im Jahr, lasse ich mich gerne jeden Samstag 2 Stunden am Stück von 80.000 Leuten als H.urensohn beleidigen.
Was wurde eigentlich so böses gegenüber Rafael Schäfer gesungen? Hatten die BSC-Fans eigentlich noch Nerven und Augen für solche Nebensächlichkeiten bei dem Spielstand? Für mich sah es eher einfach so aus, dass sich beim Schäfer die aufgebaute Anspannung und Druck des Abstiegkampfes entladen haben. Vielleicht kann mir jedoch jemand genau sagen, was gegenüber Schäfer so gesungen wurde?
Nur weil der Mob und der Pöbel sich auf zum Teil unterirdischem Niveau bewegt, muss ich das noch lange nicht selbst auch tun. Der Mob darf das und könnte auch nie daran gehindert werden. Der einzelne Fan auf der Tribüne, der in der Masse krakelt, interessiert keine Sau und kreischt auch nur in der Masse ganz groß mit, am besten noch, weil es einer auf dem Zaun vorsingt. Das ist ja auch in Ordnung so. Der Spieler jedoch hat 10 Kameras auf sich gerichtet und eine Vorbildsfunktion. Der anonyme Schreihals im Stehplatz nicht. Er ist auch nicht beruflich im Stadion. Junge Kicker machen alles nach was die Profis im TV oder im Stadion auch machen, wer mal eine Jugendmannschaft trainiert hat, weiß das. Und wer das kennt, der weiß auch wie schwer es ist bei einem Jungenturnier seinem 10 Jährigen Mittelstürmer zu erklären, dass er nach einem Tor nicht der Mutter seines Gegenspielers dumme Gesten zu zeigen.
Wenn ich im Unternehmen etwas präsentieren muss und einer geht mir mit Zwischenrufen und versteckten Attacken auf meine Person auf den Sack, muss ich mich auch unter Kontrolle halten. Das ist mein Job und das wird von mir so verlangt. Und so verlange ich das auch von einem Profi, wenn die Anti-Gesänge von außen kein normales und dem Fußball übliches Maß überschreiten. Vielleicht habe ich für den Kahn damals gegen uns im Pokalfinale, in genau diese Situation noch Verständnis, aber für 95% der dummen Aktionen nicht.
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