lutz1965 schrieb:Ach so. Dann muß der kleine FSV bei der großen Eintracht erstmal um Erlaubnis fragen, ob er sowas machen kann oder nicht?
Passt auf, das euch diese Arroganz nicht irgendwann vor die Füße fällt!
eigentlich ist der fsv in meinen augen sowas wie der kleine bruder, der mit der eintracht zusammen arbeiten sollte. ich habe mich über die aufstiege gefreut und gegen die marketing aktion ist ja eigentlich nichts zu sagen. wenn da bloß nicht der provokante seitenhieb in bezug auf das stadion wäre. ohne das stadion (und dem damit verbundenen aufschwung der eintracht) würde der fsv heute in offenbach seine zweitliga-spiele austragen. allerdings ist es schon eine meisterleistung des fsv und der eintracht sowohl den hang als auch den riederwald nicht für die aktuelle spielklasse auszubauen.
das problem ist nicht der fsv, es ist reisig - der auch unserer u23 mit seiner starren haltung in der vergangenheit das leben schwer machte (was z.b. spielverlegungen betrifft).
wenn reisig meint, er müsste sich aus persönlichen motiven mit der eintracht anlegen, dann verschenkt er unglaublich viel potential. es waren etliche eintrachtler im spiel ggn osnabrück im stadion, manch einer überlegt sich nun, ob er wieder kommt. auch im nachwuchsspielerbereich wäre eine zusammenarbeit anzuraten. weshalb sollten spieler, die zu stark für die regio sind, aber noch zu schwach für die buli nicht an den fsv ausgeliehen werden, statt nach ahlen oder ingolstadt? kurze wege und für alle beteiligten wenig umstände wären das ergebnis.
der fsv wäre gut beraten, sich in bornheim stärker zu etablieren, das underdog image zu bewahren und respekt vor den leistungen der sge zu zeigen. wenn er nun dank reisig die muskelchen spielen lässt, wird eine künstliche rivalität gezüchtet, die von den zwanzigern bis zum oberliga-abstieg 1962 durchaus vorhanden war - aber seither nicht wirklich durchbrach. weshalb auch, es gibt den ofc und kassel als gemeinsames nettes feindbild.
wenn jetzt debatten geführt werden, die aus der damaligen zeit herrühren (fusionen und erste spiele im waldstadion) dann ist das nur noch albern.
der fsv passt nicht ins waldstadion, egal ob 3tausend oder 9.500 zuschauer da sind, er gehört mit allem was er hat nach bornheim an den hang. und wenns denn schon nicht anders geht, dann möge sich der fußballsportverein als gast benehmen - und nicht versuchen, sich arrogant über die sge zu profilieren. das hätte er zum einen nicht nötig - und zum anderen wird's auf längere sicht ein eigentor, spätestens dann, wenn's mal nicht so läuft.