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Fußballjunioren
Neue Spielzeit, neues Glück
VON OLIVER TEUTSCH
Diesmal soll es für die Fußballjunioren von Eintracht Frankfurt in der Bundesliga Süd/Südwest besser laufen. Nachdem sowohl die U19 als auch die U17 in der vergangenen Spielzeit gegen den Abstieg kämpfen mussten, wollen sich die Verantwortlichen des Nachwuchses in der am Samstag beginnenden Runde viel weiter nach oben orientieren. "Wir peilen mit der U19 einen Platz unter den ersten Sechs an", sagt Armin Kraaz. Bei der U17 mit ihrem neuen Trainer Alexander Schur ist der Sportliche Leiter sogar noch zuversichtlicher: "Da können wir ganz weit vorne landen."
Allerdings hatte Kraaz auch vor der vergangenen Saison optimistische Ziele formuliert. "Vergangene Saison waren die Probleme hausgemacht", gesteht er. Die U19 habe zu viele Spieler für die U23 abgestellt. Dadurch sei viel Unruhe im Team gewesen. "Aber wir haben immerhin noch die viertbeste Rückrunde aller Teams gespielt. Das zeigt, das die Mannschaft Potenzial hat", so Kraaz.
Dank Marcos Alvarez und Cenk Tosun verfügt die U19, die am Samstag (11 Uhr) beim SC Freiburg in die Saison startet, über einen eingespielten Sturm, der bei den Profis mittrainiert. "Wir rechnen mit vielen Einsätzen der beiden", sagt Kraaz. Denn der aufgeblähte Kader der Profis dürfte die U19 vor vielen Abstellungen für das Regionalligateam bewahren.
Die U17 der Eintracht, die am Samstag (13 Uhr) am Riederwald den ebenfalls auf Freiburg trifft, hat durch ihre gute Vorbereitung auf sich aufmerksam gemacht. "In den Testspielen haben wir alle geschlagen", so Kraaz. Das Team habe den Vorteil, dass ein Stamm von sechs bis sieben Spielern bereits in der vergangenen Saison in der Junioren-Bundesliga gespielt habe. Den Optimismus lässt sich Kraaz auch nicht dadurch nehmen, dass in dem ehemaligen Profi Schur, der zuletzt Co-Trainer der U23 war, ein Trainernovize die U17 betreut.