Das große Problem an solchen Krankheiten (die sich langsam einschleichen) ist für die Angehörigen, den richtigen Zeitpunkt zu finden, um sich von der liebgewonnen Charakteristika des Erkrankten zu verabschieden.
Ob Parkinson (mein Vater starb daran) oder Alzheimer und Demenz (meine Schwiegermutter leidet daran): irgendwann muss man aufhören, den Erkrankten mit der Person gleichzusetzen, die man früher kannte.
Das klingt hart, ist es auch. Oft aber die einzige Möglichkeit, mit den zu erwartenden Wesenveränderungen klar zu kommen. (ja, ich kenne die Unterschiede zw. diesen Krankheiten)
Sind es bei Alzheimer und Demenz das Vergessen, so sind es bei Parkinson kognitive Störungen und Depressionen, die die Wesensveränderung auslösen.
Wir die Krankheit früh erkannt und spricht der Patient gut auf die Medikamentierung an, so kann die allgemeine Beeinträchtigung minimiert werden. Im besten Falle ist es so, dass der Erkrankte zwar Medikamente schlucken muss, aber noch viele Jahre annähernd normal weiterleben kann (Michal J. Fox ist hierfür ein gutes Beispiel)