Die Pressekonferenz hatte was von zurechtgelegten Antworten.
Einzige belastbare Zahl: 105.000 antransportierte Menschen (Bahn-Angaben).

Allein an solchen Äußerungen merkt man ja schon, wohin der Hase läuft.
Dann die Aussage, 250.000 qm wären zur Verfügung gewesen. Für 1,4 Mio.?
Also 4 Leute pro qm und 400.000, die irgendwo schon unterkommen oder wie war das geplant?
Man will hier offenbar nichts eingestehen.
Und @endless: Denjenigen die Schuld zu geben, die da angeblich ohne Not hochkletterten - ich war nicht dabei, kann es nicht beurteilen, ob es ohne Not war - halte ich für zu kurz gedacht.
Es gibt viele Leute, die stehen bei solchen Events schon bei Anreise unter massivem Alkoholeinfluss oder sind sogar im Drogenrausch. Selbst so etwas darf man als Planer nicht einfach ignorieren oder ausblenden.
Wenn man dann keine Möglichkeiten hat, geeignete Flucht- und Rettungswege zur Verfügung zu stellen, wenn ein paar Unbelehrbare Stress machen, gefährdet man unnötig die Masse, die sich ruhig verhält.
Was wäre denn gewesen, wenn im Tunnel ein lauter Böller gezündet würde?
Wenn richtig Panik im gesamten Tunnel gewesen wäre, weil alle denken, es sei ein Terroranschlag? Das hätte eine vier-/fünfstellige Anzahl an Toten geben können.
Allein Leute durch so einen Tunnel ohne Flucht- und Rettungswege zu pferchen, bis keiner mehr vor oder zurück kann, ist nicht im Ansatz haltbar.
So etwas hat auf 10km gesperrter Autobahnstrecke durchgeführt zu werden, wo Leute im Zweifel in angrenzende Wiesen fliehen können.