Also dann kommt hier mein Urlaubsbericht von Borkum.
(22.8-27.8.10)
Da wir keine große Lust hatten über zwei Stunden auf der Fähre zu verbringen, die Anfahrt nicht länger dauern sollte als über Emden, sind wir von Eemshaven gefahren.
Bis auf das Gegurke am Hafen war die Anfahrt auch recht angenehm.
Das Auto haben wir in Eemshaven geparkt (4,-€ pro Tag) und für 29,90 € pro Person Tickets für Hin-und Rückfahrt gekauft.
Dabei lief alles schnell und problemlos ab. Die Überfahrt nach Borkum hat dann ca. 55 Minuten gedauert. Vor Borkum, bot sich uns gleich dieser Anblick:
Später mehr dazu…
Nun, angekommen auf Borkum wurden wir zugleich von dem Dampfen einer alten Schmalspurlok begrüßt:
Die Fahrt in den nostalgischen Waggons dauerte ca. 30 Minuten. Am Bahnhof hatten wir dann extremes Glück, dass gerade unser Bus Richtung Ostland abfuhr, der nur ca. alle 11/2 Stunden fährt.
Über unser Hotel hatten wir uns zuvor bei Holidaycheck (
http://www.holidaycheck.de/hotel-Reisein..._213554.html) informiert und da es eine Bewertung von 5,7 hatte und das Essen wohl auch sehr gut sein sollte, war es keine schwere Wahl. Zwar liegt es direkt am Flugplatz, aber unter der Woche sind da wohl ein Vielfaches an Kaninchen mehr zu sehen als Flugzeuge:
Das Hotel und das Zimmer waren sehr sauber und modern (Tempuramatratzen mit Bedienung). In einem Punkt vielleicht zu modern ( Schiebetür zum Bad)

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Natürlich war unser sofortiges Begehren den Strand und das Meer zu sehen. So sind wir trotz leichtem Regen direkt zu Fuß (ca. 20 Minuten) zum Strand. Angekommen bot sich uns dieser Anblick:
Ein schier unendlicher sauberer Strand (anders als ich es von der Ostsee kannte). Außerdem hatte man hunderte von Metern für sich alleine.
Der Weg durch die Dünen war übrigens sehr schön:
Zurück im Hotel bekamen wir dann unser 4-Gänge-Menü (18 € als HP). Da an diesem Abend sogar Rumpsteak angeboten wurde, war die Wahl zwischen Fisch und Fleisch für mich nicht schwer.
Das Essen war wirklich super! Einziger Wehrmutstropfen, der mich über die ganzen 5 Tage begleitete: Bierpreis (0,5l) von 3,60 € bis 4,00€, was aber wohl normal an der Nordsee ist (bei uns 2,60 bis 3,10 €).
Am zweiten Tag beschlossen wir dann in die Stadt zu fahren und besichtigten zugleich den neuen Leuchtturm.
Kulinarischer Höhepunkt an diesem Tag war ein leckeres frisches Fischbrötchen:
Am zweiten Tag haben wir uns dann auch Fahrräder ausgeliehen.
Der Weg mit dem Fahrrad in die Stadt dauerte ca. 20 Minuten, zum Strand ca. 10 Minuten.
In den folgenden Tagen wehte ein stürmischer Wind, so dass teilweise eine Windstärke von 9-10 Bft erreicht wurde, wodurch wir folgendes Bild am Strand machen konnten:
Auch für die Segelschule blieb der Sturm nicht ohne Folgen:
Der zweite kulinarische Höhepunkt war dann dieses Prunkstück:
Weiter Unternehmungen waren ein Radtour (ca. 10 km) zum Hafen und dem Borkumer Feuerschiff und eine Wanderung zu den Seehundbänken. Leider war das Wasser an diesem Tag aber so hoch, dass die Bänke bereits überflutet wurden und man nur noch die Köpfe der Seehunde erkennen konnte.
Die dritte kulinarische Spezialität begegnete uns in Omas Teestübchen:
Am Abend haben wir dann noch etwas in der berühmten Bismarckstraße gegessen und nebenbei bemerkt, dass das Softeis des Lokals neben uns wohl sehr beliebt sein musste. So haben wir uns ebenfalls ein schönes Softeis (ich mit Schokoüberzug) gegönnt. Nach dem zweiten Biss war die Freude jedoch zu Ende, da eine bescheuerte Möwe im Sturzflug mit ihrem Schnabel direkt ins Eis stürzte. Auf dem Rückweg bemerkte ich dann noch ein Schild mit der Aufschrift: Bier (0,4l) 2,50€. Überrascht von diesem verlockenden Angebot, konnte ich mir dann ein leckeres Bier für die letzten Minuten der Happy Hour des Lokals genießen.
Der vorletzte Höhepunkt am Tag vor der Rückreise war die Wattwanderung. Die sollte man unbedingt bei Peter de Buhr machen:
Er hat zwar eine ziemlich große Klappe, aber auch einiges dahinter. Die Wanderung war wirklich spannend und unterhaltsam!
Nebenbei erfuhren wir übrigens, dass die gestrandete Yacht, die auf dem ersten Foto zu sehen ist, gerade erst einen Tag vorher von einem Holländer gekauft wurde, der sie zugleich auf’s Trockene setzte und auf seinen Karr’n extra von einem deutschen Schleppern bergen lassen musste.
Am Abend erwartete uns dann im Hotel ein italienischer Abend, bei dem man eine Minestrone, 4 Hauptgerichte und ein Tiramisu so oft essen konnte wie man wollte. Echt Spitze!
Die Rückreise am nächsten Tag erfolgte in umgekehrter Reihenfolge

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Insgesamt ist Borkum absolut empfehlenswert. Das Wetter war zwar etwas unbeständig, wir konnten aber die Sonnenstrahlen dennoch ausnutzen um auch mal in die Nordsee zu gehen. Unerwähnt blieb noch das Gezeitenland, das wohl auch einen Besuch wert sein soll.
Ich habe jetzt auch nicht alles erwähnt, das würde wohl etwas den Rahmen sprengen. Wenn jemand noch näheres erfahren möchte, kann er gerne noch mal hier schreiben oder ne PN schicken.