Ewigtreuer schrieb:tutzt schrieb:Ewigtreuer schrieb:Dass im zusammenhang mit Hartz IV immer öfter von "bildungsfernen Schichten" gesprochen wird, geht doch in die gleiche Richtung.
Was ist daran denn so falsch? Wie Sarrazzin übrigens auch, vermischt du Intelligenz und Bildung. Wer keine Bücher ließt, als Information nur RTL Punkt 12 etc hat, oder als Jugendlicher nur daddelt und sporadisch die Schule besucht, der ist halt bildungsfern. Und das dieses Problem in sozial schwächeren Schichten gehäuft auftritt ist auch kaum von der Hand zu weisen, da gibt es ja nun genug Studien. Dumm/unintelligent sind die Betroffen darum natürlich nicht. Intelligenz ist -zum großen Teil- von Geburt an festgelegt, Bildung dagegen komplett erlernt - oder eben auch nicht.
...und wer sagt, dass Hartz IV - Kids daddeln und Big Brother glotzen, während Mittelstands - Kids strebsam Bücherlesen und Politmagazine sehen?
Intelligenz und Bildung hat nichts mit dem Sozialen Stand zu tun - spätestens seit dem Internet ist Bildung jedem zugänglich
Warum ziehst du das jetzt zwanghaft auf die polemische Ebene? Das bringt wirklich nichts. Wenn du die entsprechenden Studien wirklich nicht kennst, dann lies es nach. Ansonsten gibt es dazu wenig zu sagen, außer, dass das schlicht falsch ist. Dieser Zusammenhang existiert nun mal. Statt dich darüber zu echauffieren, dass es gewagt wird, das zu benennen, könntest du die Energie besser dafür aufwenden, das irgendwie zu ändern, da es ja nicht so bleiben muss/sollte.
Das ist leider einfach falsch. Muss ich dir jetzt wirklich Studien dazu zeigen? Ist nicht dein Ernst...
peter schrieb:tutzt schrieb:Ewigtreuer schrieb:Dass im zusammenhang mit Hartz IV immer öfter von "bildungsfernen Schichten" gesprochen wird, geht doch in die gleiche Richtung.
Was ist daran denn so falsch? Wie Sarrazzin übrigens auch, vermischt du Intelligenz und Bildung. Wer keine Bücher ließt, als Information nur RTL Punkt 12 etc hat, oder als Jugendlicher nur daddelt und sporadisch die Schule besucht, der ist halt bildungsfern. Und das dieses Problem in sozial schwächeren Schichten gehäuft auftritt ist auch kaum von der Hand zu weisen, da gibt es ja nun genug Studien. Dumm/unintelligent sind die Betroffen darum natürlich nicht. Intelligenz ist -zum großen Teil- von Geburt an festgelegt, Bildung dagegen komplett erlernt - oder eben auch nicht.
das war aber schon immer so. schon vor 40 jahren gab es die schulschwänzer und die jenigen, die nicht so schnell gelernt haben. das ist nichts neues.
neu ist, dass die zum gesellschaftlichen problem erklärt werden. früher haben die in rüsselsheim am fließband gestanden. oder bei fresenius in bad homburg lieferungen auf paletten gestapelt.
diese jobs gibt es nicht mehr.
die gesellschaft verblödet nicht, sie bietet lediglich denjenigen keine chancen mehr, die aus verschiedenen gründen nicht mehr mithalten können.
ich würde wetten, dass ein heutiger sechzehnjähriger deutlich mehr wissen und mehr chancen hat, sich informationen zu besorgen, als ich in meiner schulzeit in den 70ern.
Ja, das beschreibt gut, warum mangelnde Bildung heutzutage so ein Problem ist, während das früher eben nicht der Fall war. In einer Dienstleistungsgesellschaft ist Wissen/Bildung eben viel wichtiger, als in einer Produktionsgesellschaft.
Aber da diese Änderung eben Fakt ist, muss man nun eben versuchen, diese Menschen trotzdem mitzunehmen und auch ihnen die bestmöglichen Chancen geben. Wie gesagt, die sind ja nicht per se dumm. Sie werden nur meist nicht genug gefördert, wie "behütetere" Kinder. Und da muss man ansetzen, ob mit zusätzlichen Lesekursen, "Nachschulung" auf dem Bereich für die Eltern, etc.