stefank schrieb:Du kannst Fallbeispiele bilden, wie du lustig bist, am Ende plädierst du für Folter. Das ist nicht vertretbar.
Dass man Folter oder auch nur angedrohte Folter nicht akzeptieren kann, steht hier wohl außerhalb jeder Debatte. Auch nicht in Ausnahmefällen, weil man vielleicht ein Meschenleben retten könnte. Dann hat man irgendwann die Probleme, wenn man die Grenze ziehen will, bis zu welchen "Notsituationen" die Androhung von Folter noch gerechtfertigt ist.
Aber die Dreistigkeit zu haben, für einen einzigen Satz noch Schmerzensgeld zu verlangen, jahrelang mit irgendwelchen Spielereien die Justiz zu beschäftigen und darüber hinaus auch das nächste juristische Geplänkel (komplette Wiederaufnahme des Verfahrens) schon vorbereitet zu haben - das geht überhaupt nicht.
Wer vertritt so jemanden? Gibt es unter Anwälten keine Berufsehre oder hat man keine Skrupel, wenn man sich irgendwie einen Namen machen kann?
Gäfgen hatte kein Problem damit, ein unschuldiges Kind zu töten, aber ein einziger Satz eines Polizisten soll ihn psychisch son umgeworfen haben? Lächerlich!
Am besten wäre es, wenn er psychisch so labil wäre, dass er sich endlich aufhängt - dann wäre allen geholfen und es wäre endlich Ruhe!